SOMMERBLUT – Festival der Multipolarkultur findet vom 9. – 25. Mai 2015 statt.

 

Sommerblut ist kultureller Vorreiter. Das Kölner Kulturfestival denkt gesellschaftliche Entwicklungen voraus.

Sommerblut holt den Rand in die Mitte und bringt die Mitte zum Rand. Das Kulturfestival lebt die Vision der kulturellen Teilhabe für alle Menschen, unabhängig von körperlicher oder geistiger Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Geschlecht und Religion.

Sommerblut ist experimentell und berührt. Das Kulturfestival geht ins Risiko, bricht mit herkömmlichen Sicht- und Aufführungsweisen und bringt unterschiedlichste Perspektiven zusammen.

Sommerblut ist spartenübergreifend. Tanz, Musik, bildende Kunst, Performance, Theater und Literatur treten in fruchtbare Kommunikation, verbinden Spezialistentum zu innovativen Kunstformen und eröffnen neue Dimensionen von Erleben und Erfahrung.

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SOMMERBLUT, das „Festival der Multipolarkultur“, versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches unterschiedliche gesellschaftliche, soziale und politische Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Der Kulturbegriff wird hierbei bewusst weit gefasst: es geht um körperliche und kognitive Merkmale, Lebensformen, Wertesysteme, Traditionen, Glaubensrichtungen – all das, was die Identität eines jeden Menschen und den täglichen Diskurs in unserer Gesellschaft bestimmt. Das Festival lädt ein zu einem Perspektivwechsel, in Richtung einer grenzüberschreitenden, mutigen – eben einer multipolaren Kunst und Kultur.

SOMMERBLUT widmet sich 2015 dem Thema „Geld“ – diesem Stoff, der Träume Wirklichkeit werden lassen und Menschen in den Ruin treiben kann. Geld ist neutral. Und doch kann Geld die Ursache heftigster Emotionen sein. Die schlechtesten Eigenschaften des Menschen wie Gier, Neid und Egoismus manifestieren sich am Geld. Aber auch Großzügigkeit und Solidarität können mit Geld zum Ausdruck gebracht werden.

2014 hatte SOMMERBLUT den Schwerpunkt „Tabu“. Mit einem umfangreichen Kultur- und Kunstprogramm begeisterte das Kulturfestival rund 12.000 Menschen. Highlight war das internationale Theaterprojekt „TABUROPA“. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Inklusion. Unter anderem mit der Eigenproduktion „SEXISTENZ – Nahverkehr“ rückte SOMMERBLUT das Thema Sexualität und Behinderung in den Mittelpunkt.

Schirmherr des Festivals ist Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln. Vorsitzende des Sommerblut Kulturfestival e.V. ist Andrea Asch, MdL. Dem Förderverein obliegt die Organisation und Durchführung der Theater-, Musik- und Tanzproduktionen mit professionellen Künstlern und Menschen mit Behinderung und/oder sozialer Benachteiligung, wie u.a. „SEX ID“(2007), „Blind Date“(2009), „Menschen! Formen!“ (2010), „Niko von Glasow´s Alles wird gut“ (2011), „Anderland“ (2012), „Staying Alive“ (2013) und „SEXISTENZ“ (2014).

 

 

 

Das Festival in Zahlen
  • 2014: 12.000 Besucher, 80 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorte
  • 2013: 11.000 Besucher, 70 Veranstaltungen und 40 Veranstaltungsorte
  • 2012: 12.000 Besucher, 60 Veranstaltungen und 25 Veranstaltungsorte
  • 2011: 18.000 Besucher, 120 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorte
  • 2010: 20.000 Besucher, 150  Veranstaltungen und 45 Veranstaltungsorte
  • 2009: 23.000 Besucher bei 150 Veranstaltungen an 40 Veranstaltungsorten
  • 2008: 20.000 Besucher bei 120 Veranstaltungen und 25 Veranstaltungsorten
  • 2007: 26 Veranstaltungsorte, 62 Veranstaltungen mit über 300 Künstlern; geschätzte Besucherzahl: 15.000
  • 2006: 15 Veranstaltungsorte, 52 Veranstaltungen mit über 100 Künstlern, 14 Köln-Premieren; geschätzte Besucherzahl: 10.000
  • 2005: 28 Veranstaltungen, 50 Künstler, neun Köln-Premieren und zehn Spielorte; geschätzte Besucherzahl: 8.000
  • 2004: 25 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln, Limelight Köln, Gloria-Theater, Theater im Bauturm, Freies Werkstatt Theater; geschätzte Besucherzahl: 6.500
  • 2003: 16 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln und Limelight Köln, ca. 5.000 Besucher
  • 2002: 13 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln und Limelight Köln; ca. 2.000 Besucher