2020
Dass es die 19. Ausgabe von Sommerblut zum Thema "Zukunft" überhaupt geben würde, stand lange in Frage. Doch immerhin 19 der ursprünglich 35 geplanten Produktionen konnten am Ende umgesetzt werden, wenn auch in weitgehend digitaler Form, mit 38 gestreamten Events aus dem eigens aufgebauten TV-Studio in der Tanzfaktur. Aus einem Theaterstück im Labyrinth wurde ein Hörspiel, aus Physical Theatre ein Kurzfilm, aus einem Bühnenereignis eine lebendige dokumentarische Website, aus einem Stück auf engstem Raum ein Audiowalk unter freiem Himmel und aus einem Besuch im Altersheim eine interaktive Videokonferenz.

2019
In der 18. Ausgabe des SOMMERBLUT Kulturfestivals lag der Fokus auf Glaubensfragen und wie diese uns beeinflussen. Ob Glaube an Gott, Wunderheilungen, Astrologie, UFOs oder das Gute im Menschen, Sommerblut zeigte in Tanz- und Theateraufführungen, mit Performances, Ausstellungen und Musik die vielen Facetten des Glaubens. Rund 13.500 Zuschauer*innen besuchten vom 25. Mai bis 11. Juni 2019 die 35 Produktionen mit rund 500 Künstler*innen an 24 Veranstaltungsorten.

2018
In der 17. Ausgabe des Sommerblut Kulturfestivals drehte sich alles um den Schwerpunkt KÖRPER. Das Festival griff das Thema in allen Formen der Kunst auf. Ob groß oder klein, jung oder alt, schön oder hässlich, perfekt oder unvollständig – in Tanz- und Theateraufführungen, Ausstellungen und Musik zeigte SOMMERBLUT den Körper als Quelle von Lust und Frust. Das Festivalprogramm stellte in insgesamt 31 Produktionen mit über 220 Künstler*innen an 24 Veranstaltungsorten den Körper in den Mittelpunkt. Ein Angebot, das rund 6.000 Festival-Besucher*innen gerne in Anspruch nahmen.

2017
Das Sommerblut Kulturfestival 2017 präsentierte einen besonderen Rausch an Eindrücken und Emotionen. Rund 10.000 Besucher berauschten sich vom 6.-21. Mai 2017 beim 16. Sommerblut Kulturfestival an mehr als 38 Veranstaltungen zum Festivalthema "Rausch", mit über 220 Künstler*innen an insgesamt 24 Veranstaltungsorten. Zu Gast waren sowohl lokale als auch nationale und internationale Künstler mit beeindruckenden Produktionen.

2016
Rund 15.000 Besucher erlebten dieses Jahr beim 15. Sommerblut Kulturfestival rund 80 Veranstaltungen in Köln. An 35 Veranstaltungsorten zeigten über 500 Künstler ein multipolares Kulturprogramm mit Theater, Tanz, Literatur, Musik, Ausstellungen und Film. Schwerpunkt im Festivaljahr 2016 war das Thema LIEBE.

2015
Mehr als 11.000 Besucher erlebten dieses Jahr beim Sommerblut Kulturfestival rund 80 Veranstaltungen in Köln. An 30 Veranstaltungsorten zeigten über 400 Künstler ein multipolares Kulturprogramm mit Theater, Tanz, Literatur, Musik und Film. Schwerpunkt im Festivaljahr 2015 war das Thema Geld. Der Stoff, der Träume Wirklichkeit werden lässt und Menschen in den Ruin treibt wurde in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen verarbeitet und dargestellt.

2014
Mit vielen Tabus und einem umfangreichen Kultur- und Kunstprogramm begeisterte das Sommerblut Kulturfestival dieses Jahr rund 12.000 Menschen. Die Besucher erlebten rund 80 Veranstaltungen mit mehr als 500 Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt. Schwerpunkt des diesjährigen Festivals der Multipolarkultur war das Thema Tabu. Auch dieses Jahr setzte Sommerblut den Schwerpunkt Inklusion. Bei vielen Veranstaltungen standen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen auf der Bühne.

2013
Mehr als 11.000 Besucherinnen und Besucher erlebten dieses Jahr beim Sommerblut Kulturfestival über 70 Veranstaltungen in Köln. An mehr als 40 Veranstaltungsorten zeigten über 400 Künstlerinnen und Künstler ein multipolares Kulturprogramm mit Theater, Tanz, Literatur, Musik, Film und der Kombination aller Genres. Schwerpunkt im Festivaljahr 2013 war das Thema Flucht. Das brisante und aktuelle Thema wurde in den verschiedensten Ausdrucksformen der Kunst aufgegriffen und zeigte damit dem Publikum die verschiedensten Perspektiven auf.

2012
Das Sommerblut Kulturfestival lockte dieses Jahr an die 12.000 Besucherinnen und Besucher zu seinen Veranstaltungen. Über 60 Veranstaltungen, 25 Veranstaltungsorte und 700 Künstler boten ein vielfältiges und genreübergreifendes Kulturprogramm mit Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Tanz, Literatur, Musik, Kabarett/Comedy und in der Kombination aller Genres. Sommerblut präsentierte 2012 sein neues Profil als „Festival der Multipolarkultur“. Thematischer Schwerpunkt in diesem Jahr war das gesellschaftspolitische Thema Demenz.

2011
Jubiläum: 10 Jahre Sommerblut Seit zehn Jahren schaut Sommerblut mit dem „anderen Blick“ auf das Kulturgeschehen. Die Kunst, die präsentiert wird, beschäftigt sich mit den Themen, die den Diskurs in unserer Gesellschaft prägen: Vielfalt der Lebensformen, Wertesysteme, Traditionen oder Glaubensrichtungen. Auch dieses Jahr lädt das Programm wieder dazu ein, die eigenen Erkenntnisgrenzen zu überschreiten und neue, andere Sichtweisen zu wagen, ohne das der Spaß dabei zu kurz kommt. Im Jubiläumsjahr gibt es ein vielfältiges und spannendes Veranstaltungsangebot, dass anregt und unterhält. Besonders empfehlenswert sind auch in diesem Jahr wieder die inklusiven Kulturprojekte, die durch die Unterstützung unseres Fördervereines und vieler treuer Partner und Förderer realisiert werden konnten.









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Fr. 15.05.2020 - Sa. 16.05.2020
  • Svetlana Fourer Ensemble
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Goodbye Great Britain, hello Ukraine? Welche Visionen von Europa haben zehn Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren aus jenen Regionen der Ostukraine, in denen der bewaffnete Konflikt mit Russland ausgetragen wird? Im August 2019 besuchten sie das Rheinland, um mit gleichaltrigen Jugendlichen die europäische Gegenwart zu diskutieren. Was erwarten sie jetzt? Wird es Krieg geben? Oder wird der Wunsch vieler nach Annäherung an die Europäische Union auf friedliche Weise in Erfüllung gehen?

Fr. 15.05.2020 - Mi. 20.05.2020
  • Behrmann / Koch / Mielich
  • Interaktive
Nach dem Motto »die Zukunft ist weiblich« wagen Behrmann / Koch / Mielich einen „Anruf in die Gefahrenzone“ — also einen exklusiven Einblick in eine Kölner Senior*innenresidenz. Die Stimmen der Älteren sind schließlich jetzt wertvoller denn je. Gemeinsam mit den 70- bis 90-jährigen Bewohnerinnen begeben sich die Künstlerinnen auf einen performativen »Rundgang in die Zukunft«. Sie tauschen die Bühne gegen einen virtuellen Raum, in dem sich das Publikum und die Damen begegnen:

Do. 14.05.2020 18:45 Uhr
  • Clare Patey
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Wie fühlt es sich an, im falschen Körper geboren zu sein? Eine Flucht miterlebt zu haben? Oder im 80. Lebensjahr die große Liebe zu finden? Wie blickt ein Strafgefangener in die Zukunft? A MILE IN MY SHOES lädt zu einer »Entdeckungsreise« ein, die Welt für einen Moment durch die Augen eines anderen Menschen zu erleben. Das von der Londoner Künstlerin Clare Patey ins Leben gerufene ›Empathy Museum‹ erforscht seit 2015, wie unsere persönlichen Beziehungen durch Empathie transformiert werden können.

Di. 12.05.2020 - Sa. 16.05.2020
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Im Beethoven-Jahr 2020 begeben sich taube und hörende Performer*innen und Musiker*innen auf einen experimentellen Musiktheatertrip. Michaela Casper und Rafael-Evitan Grombelka schaffen neuartige Erlebnisräume für Gehörlose und Hörende. Die virtuelle Performance überführt die Werke des früh ertaubten Komponisten und musikalischen Pioniers Ludwig van Beethoven in zeitgenössische Klangfarben und futuristische Visualisierungen. Gebärdensprache und Visuals treffen auf Posaune, Trompete und Electronics.

Di. 12.05.2020 17:45 Uhr
  • Das TOUCHDOWN 21 Team (www.touchdown21.info)
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Bei TOUCHDOWN 21 MINI geht es um die Frage: Wie stellen sich Menschen mit Down-Syndrom die Zukunft vor? Ihre eigene. Und die der Welt. Bisher wurde ihre Stimme kaum gehört, wenn es um wichtige gesellschaftliche Themen geht. Eine jetzt junge Generation von Menschen mit Down-Syndrom ist damit nicht einverstanden und meldet sich zu Wort. Sie kreieren und erzählen Geschichten. Über einen Bankräuber mit Down-Syndrom. Jimmy Hendrix. Und über Chromosomen.

So. 10.05.2020 - Mo. 11.05.2020
  • Judith Block und Barbara Otto
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
FACE_OFF! ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit technologischen Veränderungen und ihren zukünftigen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Wie verändern Gesichtserkennungstechnologien den »Wert des Gesichts« und die »Freiheit der Mimik«? Die Künstlerin Barbara Otto benutzt die über Jahre auf Litfaßsäulen übereinander geklebten Plakatschichten, um daraus Skulpturen von Gesichtern anzufertigen. Die Designerin und Designwissenschaftlerin Judith Block setzt dagegen auf digitale Masken.

Sa. 09.05.2020 - Mi. 13.05.2020
  • ANA VALERIA GONZALEZ & CO
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Durch Corona werden (Geschlechter-)Ungleichheiten sichtbarer, marginalisierte Gruppen haben es schwerer als zuvor und Hilfssysteme brechen vor Überlastung zusammen. Wird diese Krise dafür sorgen, dass weiblich konnotierte Arbeit als unentbehrlich für diese Gesellschaft erkannt wird? Das nun als interaktives Hörspiel umgesetzte Frauen*-Theaterprojekt WE ARE HERE TO STAY! widmet sich der Zukunft einer diversen Gesellschaft und fragt: Wo bleiben die vermeintlich »anderen« – in dieser Zukunft?

Sa. 09.05.2020 - So. 24.05.2020
  • Gregor Kuschmirz
  • Kunst-Station Sankt Peter
FACE THE FUTURE handelt vom menschlichen Bedürfnis, wahrgenommen zu werden. Im Mittelpunkt steht eine Überwachungskamera mit Gesichtserkennung. Diese ist allerdings ›schüchtern‹: Erkennt die Kamera ein Gesicht, wendet sie sich ab. Durch die technische Möglichkeit, Gesichter zu erkennen und anhand von Mimik den inneren Zustand einer Person zu analysieren, stellt sich die Frage nach persönlicher Freiheit. Wo bleibt die Würde des Individuums im Zeitalter der technischen Codierbarkeit?

Sa. 09.05.2020 - Do. 28.05.2020
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Wie fühlt es sich an, im falschen Körper geboren zu sein? Eine Flucht miterlebt zu haben? Oder im 80. Lebensjahr die große Liebe zu finden? Wie blickt ein*e Strafgefangene*r in die Zukunft? Das von der Londoner Künstlerin Clare Patey ins Leben gerufene ›Empathy Museum‹ erforscht seit 2015, wie unsere persönlichen Beziehungen durch Empathie transformiert werden können.

Fr. 08.05.2020 19:00 Uhr
  • Graf Fidi, Tanzen inklusiv, Ohrenkuss, KimchiBrot Connection, Der Mensch von morgen, nö theater, Damengedeck 2.0, u.a.
  • Live-Stream auf www.sommerblut.de
Zum 19. Mal öffnet Sommerblut seine Pforten und diesmal dreht sich alles um das Thema „Zukunft“. Das Festival der Multipolarkultur zeigt die Vielfalt gelebter Inklusion in Ausschnitten diesjähriger Eigenproduktionen und Gastspiele, u.a. aus "Damengedeck 2.0", einem weiblichen Gegenentwurf zu pessimistischen Überalterungsfantasien sowie “Durch Nacht zum Licht”, “future x.”, “Der Mensch von Morgen”. Tanzen inklusiv und eine szenische Lesung von Menschen mit Down-Syndrom runden die vom Berliner Rapper Graf Fidi moderierte live gestreamte Eröffnungsveranstaltung ab.