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Afghanistan 1969. Ein Land, vom Kino gerettet

  • Do. 30.05.2019
  • 20:00 – 21:00 Uhr
  • VVK/AK 8,13 € (erm. 7,13 €) (Freunde des Filmclub 813 6,13 €)
  • Alessandro Palmitessa & Ensemble
  • Kino 813 in der BRÜCKE Auf Karte anzeigen

AFGHANISTAN 1969. EIN LAND, VOM KINO GERETTET stellt einen alten Super8-Dokumentarfilm in den Mittelpunkt, der 1969 gedreht wurde. Das Land, das wir im Film sehen, gibt es nicht mehr. Nicht nur, weil vom Moment der Dreharbeiten bis heute 50 Jahre vergangen sind, sondern vor allem wegen der Verwüstung durch die zahlreichen Kriege. Und das trotz der so genannten Sicherheitsmissionen, bei denen das deutsche Einsatzkontingent immer noch eines der größten ist.

Der Film zeigt uns ein Land, das noch in Frieden und religiöser Toleranz lebt. Heutzutage unvorstellbar. Ein besonderes Erlebnis wird die Vorführung durch die Begleitung mit Live-Musik, gespielt von vier Instrumentalisten aus Italien, Irak und Afghanistan. Der Soundtrack ist eine Begegnung zwischen europäischer und orientalischer Musiktradition, der die damals alltägliche Begegnung unterschiedlicher Kulturen untermalt.

Diese Film-Bilder zeigen uns, dass es eine andere und bessere Realität gegeben hat. Dieser Film über Afghanistan ist Ausdruck des Wunsches nach einer neuen möglichen Harmonie für diesen von Kriegen geplagten Staat – und für alle anderen Länder, die sich im Krieg befinden.

Klarinette und Saxophon: Alessandro Palmitessa (Italien) • Gitarre: Cosimo Erario (Italien) • Djoze-Kniegeige: Bassem Hawar (Irak) • Robab (Traditionelle afghanische Laute): Daud Khan Sadozai (Afghanistan) • Projektidee: Geremia Carrara

Mit anschließendem Publikumsgespräch

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