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  • So. 09.06.2019
  • 20:00 – 21:00 Uhr
  • VVK/AK 17 €
  • Ben J. Riepe
  • Schauspiel Köln – Außenspielstätte am Offenbachplatz Offenbachplatz 1 50667 Köln Auf Karte anzeigen

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Angst vor dem Anderen ist ein Phänomen unserer Zeit. Sie zu schüren ist das bevorzugte Machtinstrument der neuen populistischen Rechten, in Deutschland ebenso wie in Brasilien. Neben den alten Eliten und dem Militär gewinnen hier auch evangelikale Freikirchen zunehmend an Einfluss. Diese liefern das moralische Fundament für eine zunehmend ausgrenzende, diskriminierende und antidemokratische Politik.

MEDO/ANGST ist eine Ergründung von Wegen, wie wir diesen sozialen und politischen Aufladungen begegnen können. Im Sinne einer Selbst- und Fremdbefragung, einer Gegenüberstellung und – wenn man so will – einer Suche nach der verlorenen Freiheit in der Kunst.

MEDO/ANGST begibt sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Idee von Identität – unabhängig von Ort, Zeit, Kultur und Religion. Die Arbeit bedient sich dabei der Mittel des Tanzes, der Sprache, der Musik und der Ästhetik des Afropunks und Afrofuturismus.

Eine Koproduktion von Ben J. Riepe, Baobá Produções Artísticas, Centro Cultural Plataforma und dem Goethe Institut. In Zusammenarbeit mit dem Sommerblut Festival Köln, dem Weltkunstzimmer und dem Asphalt Festival Düsseldorf.

Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste, Goethe Institut, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. MEDO/ANGST ist gefördert aus Mitteln des Auswärtigen Amts.

Choreographie: Ben J. Riepe • Künstlerische Assistenz: Gwen Wieczorek • Performance: Sebastião Abreu, Sauane Costa, Aaron S. Davis, Thor Galileo, Wendel Lima, Tyshea Suggs • Bühne: Ben J. Riepe, Gwen Wieczorek • Kostüm: Afrobapho, Tina Melo, Thiago Romero • Licht: Luiz Guimarães • Projektleitung: Baobá Produções Artísticas, Suse Berthold, Till Freese • Administration: Izaskun Abrego • Technik: Philipp Zander • Öffentlichkeitsarbeit: Nassrah-Alexia Denif

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