Festival

Sommerblut 2019 - Schwerpunkt "Glaube"

2019 steht das Sommerblut Kulturfestival im Zeichen des Glaubens. Ob Religion oder politische Weltbilder – Wir alle glauben, aber an was? Sommerblut wird sich mit Glaubensfragen und Glaubenskrisen beschäftigen. In Tanz- und Theateraufführungen, Ausstellungen und Konzerten wollen wir der Kernfrage auf den Grund gehen, ob der Glaube eher positive Kräfte wie Lebensmut und Zuversicht bestärkt oder Ängste und Verunsicherungen auslöst.

Wir alle glauben, aber an was? Ob es der Glaube an Gott, Wunderheilungen, Feen, Astrologie, UFOs, an das Gute im Menschen oder politische Weltbilder ist, der sinnstiftend auf das Leben eines Menschen wirkt – ganz allgemein steht der Begriff GLAUBE für feste Überzeugungen, die sich einer Beweisführung hartnäckig entziehen. Sommerblut wird sich mit Glaubensfragen beschäftigen und der Kernfrage auf den Grund gehen, ob der Glaube eher positive Kräfte wie Lebensmut und Zuversicht bestärkt oder Ängste und Verunsicherungen auslöst.

Glaube ist vielfältig und gehört zum Menschen wie sein Verstand. Glaube ist nicht auf Religionen beschränkt. Er kann dem Leben Richtung und Sinn verleihen, Vertrauen in eine grundlegende Ordnung schaffen, identitätsstiftend für den Einzelnen und eine Gruppe wirken oder als moralischer Kompass dienen. Das schafft Orientierung in einem Chaos aus Möglichkeiten, Ungewissheiten und Schicksalsschlägen. Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Glaube das subjektive Wohlbefinden steigert und der Gesundheit förderlich ist.

Mit dieser Erkenntnis könnte die Menschheit doch eigentlich gut leben und müsste sich nicht weiter darum kümmern, was genau die Überzeugungen einzelner Menschen oder Glaubensgemeinschaften sind. Der eine glaubt, dass es Gott gefällt, wenn er mehrmals täglich zu bestimmten Zeiten betet und dabei einen bestimmten Bewegungsablauf ausführt. Der andere glaubt, er könne das Schicksal günstig stimmen, wenn er dreimal auf Holz klopft bevor er ausspricht, dass er bislang von der Grippe verschont geblieben ist.

Doch da gibt es offensichtlich ein Problem: Glauben heisst, nicht zu wissen. Gerade das aber führt dazu, dass Menschen ihren Glauben mit Zähnen und Klauen verteidigen. Denn wer an das eine glaubt, der schließt anderes aus. Viele Glaubensinhalte sind nicht verhandelbar und können nicht in Kompromissen modifiziert werden, da es sich um grundlegende Überzeugungen handelt, die nicht faktisch und logisch zu beweisen sind. Man glaubt an etwas, und je überzeugter man von seinem Glauben ist, desto weniger kann man andere Glaubensvorstellungen gelten lassen.

Dies führt zu leidenschaftlich geführten philosophischen und theologischen Debatten, zum Beispiel um die Frage nach einem Gottesbeweis. Douglas Adams lässt in seiner Sience-Fiction-Komödie ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ Gott selbst dazu zu Worte kommen: „Ich weigere mich, zu beweisen, das ich existiere“, sagt Gott, „denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts!“ Als der Mensch einen unwiderlegbaren Gottesbeweis vorträgt, heisst es weiter bei Douglas Adams: „Ach, du lieber Gott“, sagt Gott, „daran habe ich gar nicht gedacht“, und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.

Aber wenn es um den „einzig wahren“ Glauben geht, ist es mit dem Spaß schnell vorbei. Man muss gar nicht so weit gehen, an die Verfolgung religiöser Minderheiten und Zwangskonversion Andersgläubiger zu denken – schon innerhalb einer Religionsgemeinschaft kommt es immer wieder zu Zerwürfnissen über Glaubensfragen, die in blutige Religionskriege münden können.

Die Verbindung von Glaube und Kunst hat archaische Wurzeln, denn die Ursprünge aller Kunstformen sind vom Glauben nicht zu trennen. Die Malerei begann mit Tierbildern auf Höhlenwänden im Kontext von Jagdritualen, die ersten Trommeln wurden zur Anrufung von Ahnengeistern und Totemtieren geschlagen, Tanz und Schauspiel entstanden, um mit den Göttern in Kontakt zu treten oder ihre Geschichten in rituellen Handlungen den Gläubigen zu vermitteln, und die eindrucksvollsten Bauwerke sind entstanden, um dem Kult einen würdigen Ort zu errichten.

Selbst die Kunstfeindlichkeit mancher Glaubensgemeinschaften kann im Glauben selbst verankert sein, wenn Schönheit mit Verführung und Rausch mit unkontrollierbarem Teufelswerk gleichgesetzt wird.

Auf der langen Strecke zwischen Renaissance und Romantik löste sich die enge Verbindung von Kunst und Religion. Im Zuge der Säkularisierung wandte die Kunst sich neuen Themen zu. Nun konnten nicht-religiöse Glaubensinhalte wie politische Ideologien stärker in den Vordergrund treten und in der Kunst zum Ausdruck gebracht werden oder sich ihrer bedienen.

2019 findet das Sommerblut Kulturfestival vom 25. Mai bis zum 11. Juni statt, und in diesen Zeitraum fällt auch das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Während des Ramadan verzichten gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Speisen und Getränke. Das Fastenbrechen bei Sonnenuntergang ist der Auftakt zu einer nächtlichen Zeit des Feierns und des Gebets. Mit seinem vielfältigen Brauchtum – insbesondere auch in kulinarischer Hinsicht –  hat der Ramadan Ähnlichkeit mit der christlichen Adventszeit.

Ein wichtiger Bestandteil des Festivalprogramms werden Kooperationen mit den vielen unterschiedlichen Religionsgemeinschaften sein, die in Köln beheimatet sind. Das gegenseitige Kennenlernen religiöser Traditionen und Feierlichkeiten ist ein wichtiger, erster Schritt in Richtung auf Toleranz und Akzeptanz von Unterschieden.

Festivalprofil

SOMMERBLUT, das „Festival der Multipolarkultur“, versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches unterschiedliche gesellschaftliche, soziale und politische Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Der Inklusionsbegriff wird hierbei bewusst weit gefasst: es geht um körperliche und kognitive Merkmale, Lebensformen, Wertesysteme, Traditionen, Glaubensrichtungen – all das, was die Identität eines jeden Menschen und den täglichen Diskurs in unserer Gesellschaft bestimmt. Das Festival lädt ein zu einem Perspektivwechsel, in Richtung einer grenzüberschreitenden, mutigen Kunst und Kultur.

2018 hatte SOMMERBLUT den Schwerpunkt „Körper“. Rund 6.000 Zuschauer*innen besuchten beim 17. Sommerblut Kulturfestival die mehr als 31 Veranstaltungen mit über 220 Künstler*innen an 24 Veranstaltungsorten. Zu Gast waren sowohl lokale als auch nationale und internationale Künstler*innen mit beeindruckenden Produktionen. Höhepunkte waren die Eigenproduktionen ANTIKÖRPER, DRUGLAND und LET’S MEET sowie EHRENFELD. EIN KÖRPER. Auch die Tanz-Theater-Performance CLASH von Gregor Leschig & Ensemble, die multidisziplinäre Produktion CROTCH der mallorquinischen Tanzkompanie Baal und der Open-Air „Trainingsparcour“ NO GO AREA begeisterten das Publikum.

Schirmherr des Festivals ist Jürgen Roters, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Köln. Vorsitzende des Sommerblut Kulturfestival e.V. ist Andrea Asch. Dem Förderverein obliegt die Organisation und Durchführung der Theater-, Musik- und Tanzproduktionen mit professionellen Künstler*innen und Menschen mit Behinderung und/oder sozialer Benachteiligung, wie u.a. „Niko von Glasows Alles wird gut“ (2011), „Anderland“ (2012), „Staying Alive“ (2013), „Sexistenz“ (2014), „INKLU:CITY, „Ausgebrannt (2015), „Mydentitiy“, „Diese Liebe“ und „Liebe verbindet“ (2016) sowie „Planet Heimat“ und „Kontrolle“ (2017).

Schirmherr

Portrait von Jürgen Roters, Schirmherr Sommerblut Kulturfestival
Jürgen Roters, Schirmherr Sommerblut Kulturfestival

Jürgen Roters, Schirmherr des Sommerblut-Festivals:

Ich glaube weil ich an Gott Glaube. Die Religion gibt dem Glauben eine Form und ein Fundament. So verschieden und unterschiedlich diese religiösen Fundamente auch sein mögen, der Glaube  verbietet Überheblichkeit gegenüber anderen Glaubensüberzeugungen, sondern verlangt Toleranz und Respekt vor Andersartigkeit. Die Werte und Ideen der Christlichen Religion überzeugen mich, auch wenn im Namen der Christliche Kirche schreckliche Untaten begangen wurden.

Der Glaube bewirkt in mir vieles. Er gibt mir Kraft, mich für eine menschlichere Gesellschaft einzusetzen. Deshalb ist Jesus für uns so ein großes Vorbild.

Zu glauben statt zu wissen ist keine Resignation vor der Rationalität unserer Welt. Wir wissen immer mehr und mit Hilfe der modernen Computerintelligenz können wir immer mehr. Aber unser Glaube kann uns helfen, die Grenzen des Machbaren in der Medizin, in der Biologie und der Physik einzuschätzen. Der Ethos des menschlichen Fortschritts bedarf des Glaubens.

Glaube bringt uns Orientierung in einer zunehmend komplexeren und unüberschaubaren Welt.

Eine Gesellschaft ohne Glaube verliert ihren Kompass. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen sind wichtig; sie müssen sich auf Augenhöhe begegnen. Die Achtung der religiösen Vielfalt ist Grundlage der Humanität in unserer Gesellschaft.

 

Grußworte

Andrea Asch, Vorsitzende des Vorstands

Liebe Festival-Besucherinnen und Besucher!

Vorhang auf für das Sommerblut Kulturfestival 2019, in dem wir uns mit dem Schwerpunkt „Glauben“ beschäftigen!

Wie alle glauben an etwas: unseren Fußballklub, Aktienkurse, die Überzeugung, dass Religionen Opium fürs Volk sind, an Gott, Allah oder Buddha. Glauben ist nicht an Religionen gebunden, er kann dem Leben Richtung und Sinn verleihen, Vertrauen in eine grundlegende Ordnung geben, identitätsstiftend wirken oder als moralischer Kompass dienen. Das schafft Halt und in einem Chaos aus Möglichkeiten, Ungewissheiten und Schicksalsschlägen. In Zeiten, in denen das eigene Ego immer mehr zum absoluten Maßstab wird, kann der Glaube eine übergeordnete, ethische Orientierung schaffen. Aber im Namen des Glaubens werden auch Kriege geführt und Massaker verübt. Wie Religion dabei instrumentalisiert wird und dabei auch vor den friedlichsten Inhalten nicht halt macht, zeigt sich beispielhaft an den Buddhisten die in Bangladesch das Volk der Rohingya verfolgen. Religion und Ritus sind der Ursprung aller Kunst. Die frühen Höhlenmalereien, Tänze und Schauspiel dienten dazu, mit den Göttern in Kontakt zu treten oder ihre Geschichten in rituellen Handlungen den Gläubigen zu vermitteln. Die eindrucksvollsten Gemälde und Bauwerke sind entstanden, um dem Kult einen würdigen Ort zu geben.
Wir wollen mit unserem Programm Brücken zwischen den Religionen bauen, ein wichtiger Bestandteil des Festivalprogramms werden Kooperationen mit den vielen unterschiedlichen Religionsgemeinschaften sein, die in Köln beheimatet sind. Das gegenseitige Kennenlernen religiöser Traditionen und Feierlichkeiten ist ein wichtiger, erster Schritt in Richtung Toleranz und Akzeptanz von Unterschieden.

Wie wir alle uns dem Geld -Gott unterwerfen, zeigt das Stück „Die neun Gebote“ des Ensembles Due Mondi auf Odonien.Um die Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in den verschiedenen Religionen geht es in der Produktion Believe it or not. Dies sind nur zwei Beispiele für das herausragende künstlerische Programm, das uns auch in diesem Jahr wieder erwartet. Verantwortlich dafür zeichnen die beiden künstlerischen Leiter*innen des Festivals Rolf Emmerich und Hiltrud Cordes, für deren großartige Leistung ich mich herzlich bedanke!

Ich danke den Künstlerinnen und Künstlern und allen Sponsoren und Unterstützern des Festivals für ihr großes Engagement und wünsche Ihnen inspirierende und spannende Sommerbluterlebnisse im Festival 2019.

Ihre Andrea Asch
Vorsitzende Sommerblut e.V.

______________________________________________________________________________________

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft

Foto: MKW/Bettina Engel-Albustin

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Sommerblut“ ist mit seiner einzigartigen inklusiven Philosophie eine Besonderheit unter den Kulturfestivals. Als „Festival der Multipolarkultur“ lädt es alle Besucherinnen und Besucher ein, nicht nur in Kunst und Kultur, sondern auch in unserer Gesellschaft mutig zu sein und neue Perspektiven einzunehmen.

Auch das diesjährige Festival-Thema „Glaube“ lädt zu einem Perspektivwechsel ein: Glaube kann Identität stiften, Orientierung vermitteln und Hoffnung geben. Doch gegensätzliche Glaubensüberzeugungen können auch zur Quelle von Konflikten werden, denn Glaube ist mit unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Identitäten verbunden. Die künstlerische Inszenierung des Themas bietet die Chance, aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese Identitäten zu blicken. Wenn dies gelingt, können sich Verständnis und Akzeptanz entwickeln.

Allen Künstlerinnen und Künstlern und den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich ein inspirierendes Festival mit vielen Gesprächen und Begegnungen.

Isabel Pfeiffer-Poensgen
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

______________________________________________________________________________________

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Foto: Stadt Köln

 

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln:

Ich glaube an die positive Kraft, die uns Glauben schenken kann.

Glaube bewirkt in mir vor allem Zuversicht, auch in schwierigen Zeiten.

Zu glauben, statt zu wissen, erfordert einen reflektierten Umgang mit Entscheidungen und Handlungsabsichten, die sich aus dem Glauben ergeben. Allen voran beinhaltet dies Respekt und Wertschätzung Anderen gegenüber – ob sie den Glauben teilen oder nicht.

Glaube bringt uns Mut, aber auch Verantwortung für die Zukunft. In Verbindung mit Wertschätzung für unsere Mitmenschen ermöglicht er uns ein gemeinsames, friedliches Zusammenleben. Und manchmal versetzt Glaube Berge und wir erreichen etwas, was wir nicht für möglich gehalten hätten.

Eine Gesellschaft ohne Glauben ist eine Gesellschaft, die andere Rahmenbedingungen schaffen muss, um ein respektvolles und würdevolles Miteinander zu gewährleisten – und Hoffnung zu ermöglichen.

Team

Rolf Emmerich
Festivalleiter

E-Mail: rolf.emmerich@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Hiltrud Cordes Künstlerische Leiterin

Dr. Hiltrud Cordes
Künstlerische Leitung & Programm

E-Mail: hiltrud.cordes@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Raphael Spiegel
Festivalassistenz

E-Mail: raphael.spiegel@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Clara Jung
Assistenz der künstlerischen Leitung

E-Mail: clara.jung@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Marc Kersten
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(Online-) Redaktion, Programmheft, Kommunikation

E-Mail: marc.kersten@sommerblut.de / presse@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Marvin Schulze

Social Media / Instagram

E-Mail: marvin.schulze@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Grafik

E-Mail: grafik@sommerblut.de

 

Kai Kullen                     Alex Ketzer

________________________________________________________________________

Stephan Collet
Marketing & Koordination

E-Mail: stephan.collet@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Martina HöfflinMartina Höfflin Webmaster
Büro für Brauchbarkeit
Programmierung und CMS

E-Mail: webmaster@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Mechthild Kreuser
Inklusionsbeauftragte

E-Mail: mechthild.kreuser@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Felix Dornseifer
Projektleiter

E-Mail: felix.dornseifer@sommerblut.de

________________________________________________________________________

Sommerblut Team

Frank Reimann
Unser Mann für alle Fälle…

________________________________________________________________________

Alle Bilder ©MEYER ORIGINALS

Das Festival in Zahlen

DAS FESTIVAL IN ZAHLEN
  • 2017: 10.000 Besucher*innen, 38 Veranstaltungen und 24 Veranstaltungsorte
  • 2016: 15 JAHRE Sommerblut mit 15.000 Besucher*innen, 80 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorten
  • 2015: 11.000 Besucher*innen, 80 Veranstaltungen und 30 Veranstaltungsorte
  • 2014: 12.000 Besucher*innen, 80 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorte
  • 2013: 11.000 Besucher*innen, 70 Veranstaltungen und 40 Veranstaltungsorte
  • 2012: 12.000 Besucher*innen, 60 Veranstaltungen und 25 Veranstaltungsorte
  • 2011: 18.000 Besucher*innen, 120 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorte
  • 2010: 20.000 Besucher*innen, 150  Veranstaltungen und 45 Veranstaltungsorte
  • 2009: 23.000 Besucher*innen bei 150 Veranstaltungen an 40 Veranstaltungsorten
  • 2008: 20.000 Besucher*innen bei 120 Veranstaltungen und 25 Veranstaltungsorten
  • 2007: 26 Veranstaltungsorte, 62 Veranstaltungen mit über 300 Künstler*innen; geschätzte Besucher*innenzahl: 15.000
  • 2006: 15 Veranstaltungsorte, 52 Veranstaltungen mit über 100 Künstler*innen, 14 Köln-Premieren; geschätzte Besucher*innenzahl: 10.000
  • 2005: 28 Veranstaltungen, 50 Künstler*innen, neun Köln-Premieren und zehn Spielorte; geschätzte Besucher*innenzahl: 8.000
  • 2004: 25 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln, Limelight Köln, Gloria-Theater, Theater im Bauturm, Freies Werkstatt Theater; geschätzte Besucher*innenzahl: 6.500
  • 2003: 16 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln und Limelight Köln, ca. 5.000 Besucher*innen
  • 2002: 13 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln und Limelight Köln; ca. 2.000 Besucher*innen