Festival

Festivalschwerpunkt 2021

Die 20. Ausgabe des Sommerblut Kulturfestivals widmet sich dem Thema NATUR. Wir begegnen der Natur mit all ihren Facetten und Gegensätzlichkeiten. Zwischen Wachstum und Zerfall, Harmonie und Chaos, Verletzlichkeit und der Regeneration von Ressourcen.

Vom 7. bis 24. Mai 2021 werfen wir einen Blick auf politische und ökologische Phänomene wie die Klimakrise, Migration und Globalisierung. Wir fragen nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur und nach seiner Verantwortung ihr gegenüber, nach ihren Gebrechen und ihren Kräften.

Mit der Vielfalt der Natur rückt auch die Vielfalt des Menschen und mit ihr der Körper in den Fokus. Wie ist es um die Natur des Menschen bestellt? Welche Vorstellungen haben wir von ‚normalen‘, von ‚naturschönen‘ Körpern? Wir suchen die Kraft und Schönheit der Natur in ihrer Diversität: In verschiedensten Identitäten und Standpunkten sowie in Körperbildern fernab gängiger Schönheitsideale.

2021 lassen wir Umweltaktivist*innen, Naturliebhaber*innen und Stadtmenschen zu Wort kommen. Künstler*innen und Expert*innen setzen sich mit den brennenden ökologischen Fragen unserer Gegenwart auseinander. Wir holen die Natur auf die Bühnen der Stadt und bringen das Theater in die Natur. Eigenproduktionen und Gastspiele aus Tanz, Theater und Performance widmen sich den Wundern aber auch den Wunden unseres Planeten und unserer direkten Umgebung.

Festivalprofil

SOMMERBLUT, das „Festival der Multipolarkultur“, versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches unterschiedliche gesellschaftliche, soziale und politische Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Der Inklusionsbegriff wird hierbei bewusst weit gefasst: es geht um körperliche und kognitive Merkmale, Lebensformen, Wertesysteme, Traditionen, Glaubensrichtungen – all das, was die Identität eines jeden Menschen und den täglichen Diskurs in unserer Gesellschaft bestimmt. Das Festival lädt ein zu einem Perspektivwechsel, in Richtung einer grenzüberschreitenden, mutigen Kunst und Kultur.

2019 hatte SOMMERBLUT den Schwerpunkt „Glaube“. Rund 15.000 Besucher*innen berauschten sich beim 18. Sommerblut Kulturfestival an mehr als 35 Veranstaltungen mit über 220 Künstler*innen an 25 Veranstaltungsorten. Zu Gast waren sowohl lokale als auch nationale und internationale Akteur*innen aus Kunst und Kultur mit beeindruckenden Produktionen.

Ganz anders gestaltete sich die Festivalausgabe 2020 zum Thema „Zukunft“: Aufgrund der Ereignisse und Maßgaben rund um die Corona-Pandemie, wurden die Eigenproduktionen sowie ein Teil der Kooperationsprojekte und Gastspiele in den digitalen Raum verlegt. Die Künstler*innen des Festivals haben sich auf unbekanntes Terrain begeben und mit spannenden neuen Formaten experimentiert. Entstanden sind u.a. der 35-minütige Kurzfilm FUTURE X – SOCIETY LAB von KimchiBrot Connection sowie das umfangreiche, multimediale Projekt des Kölner nö theaters FURCHT UND NORMALITÄT IN ZEITEN DER AFD. Das Kollektiv Behrmann/Koch/Mielich hat gemeinsam mit den Bewohner*innen der Kölner Residenz am Dom die digitale Performance DAMENGEDECK 2.0 entworfen, während der Audiowalk 14,2 x 3,4 x 5,5 von Elbers/Zhukov trotz allen Hindernissen eine Begegnung im realen Raum ermöglicht hat. Stolze 19 Projekte von insgesamt 35 geplanten Aufführungen konnten mithilfe neuer Konzepte umgesetzt werden. Mit einer Reichweite über die Grenzen von Deutschland hinaus haben rund 35.000 Besucher*innen die Veranstaltungen größtenteils im Livestream über die Website sowie den Youtube-Kanal des Sommerblut Festivals verfolgen können.

Schirmherr des Festivals ist Jürgen Roters, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Köln. Vorsitzende des Sommerblut Kulturfestival e.V. ist Andrea Asch. Dem Förderverein obliegt die Organisation und Durchführung der Theater-, Musik- und Tanzproduktionen mit professionellen Künstler*innen und Menschen mit Behinderung und/oder sozialer Benachteiligung, wie u.a. „Anderland“ (2012), „Staying Alive“ (2013), „Sexistenz“ (2014), „INKLU:CITY“ (2015), „Mydentitiy“ (2016), „Planet Heimat“ (2017), „Antikörper“ (2018) sowie „YOUTOPIA“ (nominiert für den Kölner Theaterpreis, 2019).

Team

 

Rolf Emmerich
Festivalleiter
E-Mail:
rolf.emmerich
@sommerblut.de

 

Anna-Mareen Henke
Künstlerische Leitung
& Programm
E-Mail:
anna.mareen.henke
@sommerblut.de

 

Felix Dornseifer
Co-Festivalleiter
E-Mail:
felix.dornseifer
@sommerblut.de

 

Raphael Spiegel
Festivalmanagement
E-Mail:
raphael.spiegel
@sommerblut.de

 

Hanna Behr
Festivalmanagement
E-Mail:
hanna.behr
@sommerblut.de

 

Hannah Bingen
Festivalmanagement
E-Mail:
hannah.bingen
@sommerblut.de

 

Nicola von Jenisch

PR / Presse
E-Mail:
nicola.jenisch
@sommerblut.de

 

Alex Ketzer
Art-Direktion & Grafik
E-Mail:
grafik
@sommerblut.de

 

Maximilian Ruta
Webseite
E-Mail:
webmaster
@sommerblut.de
 

Nathan Dreessen
Foto / Video 

Billie Wempe
Diversitätsbeauftragte
E-Mail:
billie.wempe
@sommerblut.de

Kai Kullen
Art-Direktion & Grafik
E-Mail:
grafik
@sommerblut.de

Frank Reinmann
Unser Mann für alle Fälle…

Bilder: ©Nathan Dressen

Das Festival in Zahlen

DAS FESTIVAL IN ZAHLEN
  • 2019: 13.500 Besucher*innen, 35 Veranstaltungen und 24 Veranstaltungsorte
  • 2018: 6.000 Besucher*innen, 31 Veranstaltungen und 24 Veranstaltungsorte
  • 2017: 10.000 Besucher*innen, 38 Veranstaltungen und 24 Veranstaltungsorte
  • 2016: 15 JAHRE Sommerblut mit 15.000 Besucher*innen, 80 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorten
  • 2015: 11.000 Besucher*innen, 80 Veranstaltungen und 30 Veranstaltungsorte
  • 2014: 12.000 Besucher*innen, 80 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorte
  • 2013: 11.000 Besucher*innen, 70 Veranstaltungen und 40 Veranstaltungsorte
  • 2012: 12.000 Besucher*innen, 60 Veranstaltungen und 25 Veranstaltungsorte
  • 2011: 18.000 Besucher*innen, 120 Veranstaltungen und 35 Veranstaltungsorte
  • 2010: 20.000 Besucher*innen, 150  Veranstaltungen und 45 Veranstaltungsorte
  • 2009: 23.000 Besucher*innen bei 150 Veranstaltungen an 40 Veranstaltungsorten
  • 2008: 20.000 Besucher*innen bei 120 Veranstaltungen und 25 Veranstaltungsorten
  • 2007: 26 Veranstaltungsorte, 62 Veranstaltungen mit über 300 Künstler*innen; geschätzte Besucher*innenzahl: 15.000
  • 2006: 15 Veranstaltungsorte, 52 Veranstaltungen mit über 100 Künstler*innen, 14 Köln-Premieren; geschätzte Besucher*innenzahl: 10.000
  • 2005: 28 Veranstaltungen, 50 Künstler*innen, neun Köln-Premieren und zehn Spielorte; geschätzte Besucher*innenzahl: 8.000
  • 2004: 25 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln, Limelight Köln, Gloria-Theater, Theater im Bauturm, Freies Werkstatt Theater; geschätzte Besucher*innenzahl: 6.500
  • 2003: 16 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln und Limelight Köln, ca. 5.000 Besucher*innen
  • 2002: 13 Veranstaltungen im Theaterhaus Köln und Limelight Köln; ca. 2.000 Besucher*innen