Live-Stream: future x. -society lab (Film)

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Programm

Programmtext

»Die älteste Übereinkunft der Menschheit ist in Gefahr – der Generationenvertrag.« So beginnt das Generationen-Manifest; das Thesenpapier der Nichtregierungsorganisation „Generationenstiftung“, die mit diesen zehn Forderungen an die Politik ein klares Umdenken für die Zukunft fordert. Für die Produktion „future x. - society lab“ von KimchiBrot Connection war das Manifest Ausgangspunkt der Recherche.

Ursprünglich als Physical Theatre Stück für die Bühne gedacht, wurde spontan auf die aktuellen Entwicklungen reagiert, kurzerhand umdisponiert und ein physischer und poetischer Kurzfilm entwickelt. Grundlage für das Drehbuch war das szenische und textliche Material, das von dem 14-köpfigen Ensemble während einer 4-wöchigen, virtuell durchgeführten Recherche- und Probenzeit erarbeitet wurde.

Die Arbeiten von KimchiBrot Connection zeichnen sich durch die hohe Physis der Körper aus und durch persönliche Geschichten, die das Große durchs Kleine erzählen. „future x. - society lab“ zeigt die hoffnungsvollen, wie verstörenden Momente unserer Zeit und ist dabei ein Zeugnis der Ausnahmesituation geworden, die Umstand der Entstehung war.


Kleiner Einblick in die Proben:

future x. - society lab ist durch eine kollektive Arbeitsweise entstanden. Viele Bilder, Texte, Musik, Bewegungen und anderes künstlerisches Material ist durch Improvisationsaufgaben entstanden und bildete die Grundlage für den Film. Die Ensemblemitglieder haben verschiedene Aufgaben, beispielsweise Titel, bekommen, die sie für sich interpretieren und dafür eine künstlerische Umsetzung finden sollten. Sie waren frei in der Wahl ihrer Mittel, um die Aufgabe zu bearbeiten.

Hier eine kleine Auswahl des Probenmaterials, welches für den Film weiterentwickelt worden ist:


Don’t mess with mother earth - Sônia Mota (hier klicken)

Das Lied des Systemwechsels - Yale Sevis (hier klicken)

(freie Improvisation) - Kübra Sekin (hier klicken)

Tanz ohne Rollstuhl - Benjamin Stevenson (hier klicken)

Schreibe einen Song zum Weltuntergang - Yale Sevis (hier klicken)

Entwerft 7 Paragraphen zu einem
generationellen Miteinander - Katharina Simbrunner, Finn Cam , Yale Sevis
(hier klicken)


Justitia waltet - Finn Cam (hier klicken)

Ich habe in mir ein Gefühl von Dorf und Ursprüngen - Katharina Simbrunner (hier klicken)



Besetzungsliste:

Künstlerische Leitung: KimchiBrot Connection • Regie & Choreografie: Constantin Hochkeppel, Elisabeth Hofmann • Regie & Text: Laura N. Junghanns • Dramaturgie: Christiane Holtschulte • Sound-Design, Musik: Martin Widyanata • Bühne: Max Pothmann • Kostüm: Claudia Gali • Technik: Jan Widmer • Lichtdesign: Wolfgang Pütz • Director of Photography, Kamera: Barbara Schröer, Tobias Hoeft • Schnitt: Zuhal Er • Colour Grading: Moritz Esser • Tonmischung: Philipp Zdebel • Schnittassistenz: Sarah Weber • Regieassistenz: Ruben Müller • Projektleitung: Jule Klemm, Felix Dornseifer • Projektassistenz: Stanislav Lazovski • Betreuung der Expert*innen: Silvana Buchwald • Entwicklung & Spiel: Finn Cam, Ruben Chwilkowski, Stefan Cordes, Kirsten Engelmann, Johann Geidies, Annouk Maissen, Felicitas Martin, Sônia Mota, Christofer Schmidt, Kübra Sekin, Yale Sevis, Katharina Sim, Benjamin Stevenson, Martin Widyanata • Song "Mother's Cry": Yale Sevis • Eine Produktion von Sommerblut Kulturfestival e.V. in Kooperation mit KimchiBrot Connection.

Zusatzinformationen:

Im Anschluss findet jeweils ein Interaktives Künstler*innengespräch statt.