KNOCK OUT (Gastspiel Köln)

JVA Wuppertal
  • Di. 09.11.2021 - Di. 09.11.2021
  • 18:00 Uhr
  • VVK 17 € (erm. 10 €)
  • Justizvollzugsanstalt Köln Rochusstraße 350 50827 KölnAuf Karte anzeigen

Veranstaltung ist...

  • empfohlen für Menschen mit Sehbehinderung
  • Übersetzung in deutsche Gebärdensprache
  • ... empfohlen für Menschen mit Sehbehinderung
  • ... Übersetzung in deutsche Gebärdensprache

Programm

„Der Mensch ist von Natur aus gut, ich glaube, es nachgewiesen zu haben.“ (Rousseau)

Der Moment der Inhaftierung gleicht einem “Knock Out”. Im Fallen in die Bewusstlosigkeit entschwindet die Wahrnehmung der Außenwelt. Die Trennung von Freund:innen, dem sozialen Umfeld und von der Familie ist nun Realität. Der Begriff “Knock Out” stammt aus dem Boxsport. Er leitet sich ab von dem englischen Verb to knock out (of time), wörtlich übersetzt: „jemanden (aus der Zeit) herausschlagen“.

Gemeinsam mit jugendlichen Inhaftierten und dem Boxer Oliver Winter entwickelt die Regisseurin Elisabeth Pleß eine intensive Performance innerhalb der Mauern der JVA Wuppertal-Ronsdorf - einen Schlagabtausch verschiedener und gemeinsamer Lebensphilosophien und Gedanken. Eingeengte Bewegungen treffen auf Weite.
Gibt es das naturgegebene Gut oder Böse? Was ist angeboren, welche Rollen scheinen durch die Gesellschaft fixiert? Welche Erwartungen werden an uns gestellt, als Mensch, als Mann, als Vater, als Sohn?

KNOCK OUT ist ein Ort für Sehnsüchte und Träume, kanalisiert körperliches wie geistiges Auspowern. Und die Zuschauenden sind mittendrin, werden hineingezogen in die Gedanken und Gefühle einer abgeschlossenen Welt.

“Boxen ist so alt wie die Philosophie und im Grunde hat es sich nicht verändert seit dem alten Griechenland: Die zwei Boxer sind Partner, keine Gegner. Sie führen eine uralte Konversation, und wer am Ende die schlagenderen Argumente hat, hatte recht.”(Wladimir Klitschko)

VON UND MIT: Inhaftierten der JVA Wuppertal-Ronsdorf
BÜHNENBILD/KOSTÜME: Max Pothmann LICHTDESIGN: Christian Herbert MUSIKPRODUKTION: Joss Turnbull DRAMATURGIE: Anna-Mareen Henke KOORDINATION: Ulrike Hollander BOXTRAINING: Oliver Winter
PRODUKTIONSLEITUNG: Carina Gottschalk REGIEASSISTENZ: Simon Greichgauer
REGIE: Elisabeth Pleß

Zusatzinformationen:

Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung wird mit Audiodeskription angeboten und in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Blindestöcke und -hunde sind erlaubt!
Kein Barrierefreier Zugang für Rollstuhlfahrer:innen

Einlass:
ab 17:00 Uhr, Mindestalter: 16 Jahre

Der Ticket-Verkauf schließt am 05.11.21!

Teilnehmen können nur vollständig geimpfte oder genesene Personen (2-G-Regelung). Ein entsprechender Nachweis muss vor der Veranstaltung vorgezeigt werden. Es besteht Maskenpflicht!

Bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Dieser ist aufgrund der Sicherheitsstandards der JVA am Eingang als Pfand abzugeben.

Möglichst keine elektronischen Geräte mitbringen oder am Eingang abgeben.

Die Aufführungen können nur unter den am Tag der Veranstaltung gültigen Corona-Bedingungen durchgeführt werden. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich.


Anfahrt zur JVA Köln-Ossendorf

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ab Hauptbahnhof oder Bahnhof Köln West mit der Bahn (ca. 20 Minuten)
mit der Linie 5 (Am Butzweilerhof) bis zur Haltestelle Köln Rektor-Klein-Straße.

Mit dem Auto:
bis zum Kreuz Köln-Nord auf der A1 Richtung Koblenz, nächste Abfahrt (Bocklemünd) Richtung Zentrum

Parkmöglichkeiten:
Die JVA Köln verfügt über ausreichend Parkplätze für Besucher. Dazu fahren Sie rechts an der Anstalt vorbei. Die Parkplätze direkt vor der Anstalt sind nur für Bedienstete mit entsprechendem Parkausweis reserviert.