TELL ME WHY. Aids im Köln der 80er
Informationen
| Zeitraum | 21.-23.5.2026 |
| Dauer | 90 Minuten |
| Sprache | deutsch |
| Künstler:innen | Produktionsbüro Petra P. |
| Ort |
Alte Feuerwache | Halle
Melchiorstr. 3 50670 Köln
Rollstuhl
Gehbehinderung
|
| Zugänglichkeit | Deutsche Gebärden·sprache Audiodeskription Touch Tour Hörverstärkung Leichte Sprache |
Darum geht´s
„Tell me why“ ist Englisch.
So spricht man es aus: Tell mie wei.
Übersetzt bedeutet es: Sag mir warum.
„Tell Me Why“ ist ein partizipatives Theater·stück.
Das bedeutet:
Es ist eine Zusammen·arbeit zwischen verschiedenen Menschen.
Manche von ihnen sind Profi·schauspieler*innen.
Andere sind es nicht.
Aber sie kennen sich aus mit dem Thema AIDS.
Sie haben in ihrem Leben Erfahrungen mit diesem Thema gemacht.
AIDS ist eine Krankheit.
Man kann sich beim Sex damit anstecken.
AIDS wird durch ein Virus übertragen.
Das Virus haben AIDS-kranke Menschen im Blut.
Und in anderen Körper·flüssigkeiten.
Früher gab es kein Heilmittel gegen AIDS.
Viele Menschen sind daran gestorben.
Die ersten Fälle von AIDS wurden in Deutschland 1982 bekannt.
Also vor mehr als 40 Jahren.
Heute gibt es Medikamente gegen AIDS.
Mit den Medikamenten können AIDS-kranke Menschen lange weiter·leben.
Genauso lange wie Menschen ohne AIDS.
Viele der ersten AIDS-Patient*innen waren in den ersten Jahren schwule Männer.
Darum gab es in dieser Zeit viele Vorurteile gegen·über schwulen Männern.
Sie wurden ausgegrenzt.
Viele Menschen wollten keinen Kontakt zu ihnen haben.
Die Gruppe „Produktions·büro Petra P.“ erzählt:
Wie haben Menschen in den 1980er Jahren in Köln diese Zeit erlebt?
Welche Erfahrungen haben sie in dieser Zeit mit der Krankheit AIDS gemacht?
Das Stück erzählt eine erfundene Geschichte von einem Promi.
Er steht als Stellvertreter für die vielen AIDS-Erkrankten.
Sie konnten damals nicht zu sich selbst stehen.
Zu ihrer Sexualität.
Zu ihrer Erkrankung.
Weil die Ausgrenzung zu groß war.
Das Stück ist eine Zeit·reise in die Vergangenheit.
Zurück zu den Anfangs·jahren der Krankheit AIDS.
In dieser Zeit wusste man noch sehr wenig über die Krankheit.
Aber man hat gesehen:
Viele schwule Männer bekommen die Krankheit AIDS.
Darum wurden schwule Männer stark ausgegrenzt.
Durch Politiker*innen.
Aber auch im Alltag.
Das Stück fragt danach:
Wie ist es heute?
Wie leben Menschen heute mit AIDS?
Macht die Krankheit den Menschen noch Angst?
Darum musst du rein
Die Gruppe „Produktions·büro Petra P.“ beschäftigt sich in ihren Stücken mit wichtigen Themen.
Aber auf eine ganz besondere Art.
Gemischt mit Glitzer und Spaß.
Sie bringen das Thema AIDS auf die Bühne.
Über dieses Thema wird im Theater nur selten gesprochen.
2025 hat das Produktions·büro Petra P. das Stück „Traudl Junge“ gezeigt.
Für das Stück haben sie 2 Preise gewonnen:
Den Kölner Theater·preis und den Kurt-Hackenberg-Preis.
Die Zeitung „Kölner Stadt-Anzeiger“ schreibt:
„Unterhaltsamer und nachdenklich stimmender kann ein Theater·abend kaum sein.“
PSST
Beim Stück „Tell Me Why“ haben Fachleute mit·gearbeitet.
Sie haben Erfahrungen mit dem Thema AIDS in ihrem Leben gemacht.
Dazu kommen die Macher*innen vom Produktions·büro Petra P.:
Daniel Breitfelder, Johannes Brüssau, Sebastian Kreyer.
Sie sind ein fester Teil des Theater·lebens in Köln.
Sie beschäftigen sich mit ernsten Themen.
Aber trotzdem mit Spaß und Glitzer.
Infos zur Barriere·freiheit
Viel Sprache.
Die Veranstaltung dauert 90 Minuten. Danach gibt es ein Gespräch mit dem Publikum. Das Gespräch wird auch in Leichte Sprache übersetzt.
Es gibt am 21. Mai eine Dolmetschung in Leichte Sprache.
Dafür kannst Du Deine eigenen Kopf·hörer mitbringen.
Deine Kopf·hörer brauchen einen Mini-Klinken-Anschluss.
Das ist der normale Kopf·hörer-Stecker.
Vor der Veranstaltung am 21. Mai gibt es eine Einführung. Die Einführung ist in Leichter Sprache.
Wir bieten bei der Veranstaltung am 23. Mai eine Audio·deskription an.
[Audio·deskription bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde und seh·behinderte Menschen:
Was sieht man gerade auf der Bühne?
Der Veranstaltungs·raum ist barrierefrei zugänglich.
Es gibt eine rollstuhl·gerechte Toilette am Veranstaltungs·ort.
Wir können rollstuhl·gerechte Plätze reservieren. Oder wir können barrierefrei erreichbare Sitzplätze reservieren.
Es gibt einen Abhol·service. Wir holen Dich von der nächsten Haltestelle ab. Melde Dich bei Iris wenn du abgeholt werden willst.
Es gibt Parkplätze für Menschen mit Behinderung.
Im Hof gibt es ein Blinden·leitsystem.
Bei Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis kann eine Begleit·person mitkommen. Diese Begleit·person muss das Ticket nicht bezahlen.
Assistenz·hunde sind herzlich willkommen.
Hast Du Fragen zum Thema Barriere·freiheit?
Dann melde Dich gerne bei Iris.
So kannst Du Iris erreichen:
Am Telefon: 0221 29 49 91 34
Per E-Mail: iris.haist@sommerblut.de
Mitwirkende
| Eine Produktion des Produktionsbüros Petra P. | |
| Mit | Daniel Breitfelder, Johannes Brüssau, Sebastian Kreyer sowie Expert*innen |
| Musikberatung | Andreas Seeligmann |
| Technische Leitung | Norman Heinen |
Sponsoren und Förderer