Wir müssen reden #8: Solidarität unter Druck

Informationen

Zeitraum Sonntag, 24.5.2026
Ort
FWT: Freies Werkstatt Theater
Zugweg 10
50677 Köln
Deutschland
Gehbehinderung Assistenzhund willkommen
Zugänglichkeit Deutsche Gebärden·sprache Rollstuhl

Wie frei sind Kunst und Meinung in Deutschland?
Wie können wir über Krieg und Menschenrechts-Verletzungen sprechen?
Wie zeigen wir Mitgefühl für Menschen im Krieg – und auch für Menschen, die wegen ihrer
Meinung dazu ausgeschlossen werden?
Und wie können wir unsere Wut über Unrecht zu dem allem zeigen?
Seit dem 7. Oktober 2023 wird in Deutschland viel über den Krieg in der Region um Westasien
und Nordafrika (sie wird auch WANA Region genannt) gestritten.
In Politik, Medien und Kultur gibt es starke Meinungen und viel Streit.
Es geht oft um Solidarität in Bezug auf Antisemitismus und Rassismus.
Manche Künstlerinnen und Künstler werden ausgeladen.
Veranstaltungen werden abgesagt.
Auch Kultur-Orte stehen unter Druck.
Gleichzeitig werden Menschen ausgeschlossen, die versuchen, differenziert und mit Mitgefühl
zu sprechen.
Wie können wir trotzdem Mitgefühl für alle zeigen?
Wie können wir über Gewalt gegen Palästinenser*innen sprechen – und auch über
Antisemitismus?
Wie können wir darüber sprechen, ohne ausgeschlossen zu werden?

Wie können Kultur-Orte Raum für offene Gespräche schaffen?
Und wie frei sind Kunst und Künstler*innen, wenn es so viel Druck gibt?
Wir sprechen darüber gemeinsam mit Gästen aus Kunst, Literatur und Politik.
Es geht um Solidarität, um Streit und darum, wie Gespräche trotzdem möglich bleiben.

Termine

So 24.5.2026 19:30
FWT: Freies Werkstatt Theater

Mitwirkende

Deutsche Gebärdensprache (DGS) Joanna Romagnoli & Sarah Verena Bockers

Sponsoren und Förderer