Taburopa - ein internationales Theaterprojekt
Informationen
Welche Tabus stecken im Europäer von heute? Das internationale Theaterprojekt Taburopa setzt sich mit kulturellen, historischen und alltäglichen Tabus in Europa auseinander. Auf einer Theaterreise vom Arkadas Theater/Bühne der Kulturen über das artheater, das Kölner KünstlerTheater bis zum Design Quartier Ehrenfeld zeigen 20 Theatermacher, Choreographen, Schauspieler und Tänzer aus Belgien, Polen, Portugal und Deutschland vier Performances, die mit unterschiedlichen Stilmitteln dem Thema Tabu nachgehen.
Do's and Don'ts als frühkindliche Einübung in bestehende Tabus durch die Gesellschaft – das ist der Schlüssel für die Inszenierung des portugiesischen Regisseurs André Teodósio. Die polnische Regisseurin Agnieszka Blonska sucht nach Tabus in scheinbar abseitigen Welten: Wie leben transsexuelle Gläubige? Bereitet es Freude, als Prostituierte zu arbeiten? Gibt es ein Recht auf Selbstverstümmelung?
Auf dem geführten Theaterparcours, der am Arkadas Theater beginnt und im Design Quartier Ehrenfeld endet, erlebt das Publikum vier unterschiedliche Performances, in denen die Kraft von Tabus und Tabubrüchen in unterschiedlichen Gesellschaften und Kontexten in ihrer ganzen Vielfalt zu Tage tritt. Diese einmalige Theaterreise hat eine Gesamtdauer von ca. 3 Stunden, mit Pause.
Die Uraufführung von Taburopa ist beim Sommerblut Kulturfestival. Anschließend reisen die Ensembles weiter in die beteiligten Städte Brüssel, Lissabon und Warschau.
Künstlerische Leitung: André Erlen, Projektleitung: Gregor Leschig, Rolf Emmerich