Liebe verbindet Ein Konzert für Kölner & Flüchtlinge
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Das Sommerblut Kulturfestival stellt im Rahmen seines 15-jährigen Bestehens ein Thema in den Mittelpunkt, das so alt ist wie die Menschheit selbst: die Liebe. Angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen, die gegenwärtig in unser Land kommen, steht unser Verständnis von Nächstenliebe, Respekt und Zusammenhalt vor neuen Herausforderungen.
Mit dem Konzert „Liebe verbindet“ am 14. Mai 2016 in der Kölner Philharmonie setzt Sommerblut ein Zeichen für Toleranz, Vertrauen und ein positives Miteinander in unserer Gesellschaft.
Das Konzert für Kölner und Flüchtlinge wird unterstützt von Hedwig Nevendumont, vom Kölner Flüchtlingsrat, vom Forum für Willkommenskultur sowie vom Schirmherrn des Sommerblut Kulturfestivals Jürgen Roters.
„Liebe verbindet“ zeigt ein Programm über alle Grenzen hinweg:
Die NDR Bigband präsentiert zusammen mit verschiedenen Künstlern Musik, die Kulturen und Menschen vereint.
Ibrahim Keivo stammt aus dem Dreiländereck Syrien, Türkei und Iran. Er singt auf Arabisch und Kurdisch über Liebe, Freude und Trauer und begleitet sich selbst auf traditionellen Instrumenten.
Sinti-Swing mit einem perkussiven Gitarrenspiel zeigt das Hamburger Trio Django Deluxe. Ihre Musik zitiert bewusst die Sintiwurzeln und ist dabei modern und traditionell zugleich – voller Gefühl und mit einem Hauch Melancholie.
Die Sängerin Nele Ternes präsentiert mit ihrer markant-melancholischen Stimme den Song „Dad“, der dazu aufruft, den Menschen, die uns wichtig sind, unsere Liebe zu zeigen.
Soulige Musik über die Freiheit macht Stefan Gwildis.
Musikalische und kulturelle Vielfalt steht auch beim weiteren Programm im Mittelpunkt. Aus dem Iran stammt der im Kölner Exil lebende Musiker Shahin Najafi. Seine Texte und seine Musik stehen für Meinungsfreiheit, Revolution und den Willen, sich für die eigenen Werte einzusetzen.
Mit dem Tabadoul Orchestra stehen Musiker der Schäl Sick Brassband und die ägyptische Sängerin Dina Gouda gemeinsam auf der Bühne. Sie präsentieren die abenteuerlichen Kompositionen von Mohamad Abdel Wahab, dem bedeutendsten Komponisten der arabischen Welt.
Emotionen pur zeigen RebellComedy. Die Künstler Babak Ghassim und Usama Elyas präsentieren ihren Kurzfilm „Hinter uns mein Land“, mit dem sie ihre Sicht auf das Thema Flucht zeigen.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends wird Grenzenlos sein. Der Chor aus jungen Flüchtlingen und Mitgliedern des Kölner Jugendchors St. Stephan unter Leitung von Michael Kokott und mit Unterstützung von Henning Krautmacher zeigt, dass Musik keine Grenzen kennt.
Der Abend wird moderiert von dem Kabarettisten Fatih Çevikkollu.