Liebe
Sommerblut Kulturfestival 2016
INKLU:CITY – WERKSCHAU DER VIER STÄDTE
INKLU:CITY bringt Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammen. In vier inklusiven Projekten entstehen Theater, Film, Literatur und Tanz, die Vielfalt, Toleranz und individuelle Perspektiven sichtbar machen.
Girls and Stations - Songs of Transit
Rochus Aust und das 1. Deutsche Stromorchester verbinden Humor, Wagner und skurrile Fragen. LINDA, die erste Rheintochter, führt durch ein musikalisches Transitstück über Frauen, Tragödien und Bewegung.
Gesangsstunde mit Schwester Bernadette
Gemeinsam mit Schwester Bernadetta wird gesungen und gelacht. Bekannte Lieder wie „Ein bisschen Frieden“ oder „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ laden zum Mitmachen ein. Dabei erfahren die Zuschauer mehr über Bernadettas ungewöhnliches Klosterabenteuer.
Diese Liebe
Was bedeutet Liebe? Das inklusive, interdisziplinäre Ensemble »projekt zukumpf« nähert sich dem großen Gefühl auf vielfältige Weise. Musik, Tanz, Klang, Film und Malerei verschmelzen zu einer performativen Installation, die unterschiedliche Formen der Liebe erlebbar macht.
Beatrice Cenci
Im Mittelpunkt steht Beatrice Cenci, die wegen der Tötung ihres grausamen Vaters zum Tod verurteilt wird. Am Abend vor der Hinrichtung porträtiert Guido Reni sie. Oper, Theater, Konzert und Malerei verbinden sich zu einer eindringlichen Inszenierung.
Die Schlangendame
Jo van Nelsen erweckt Otto Julius Bierbaums frivolen Roman von 1896 zum Leben. Historische Grammophonmusik, frühe Stummfilme und Varieté-Szenen versetzen das Publikum in die Welt der Jahrhundertwende – mit Schlangendamen und dem legendären Tenor Enrico Caruso.
Ibn Al Balad – Kinder dieses Landes
Geflüchtete Kinder und Jugendliche verarbeiten Verlust und Zukunftsängste kreativ: Sie entwickeln Zauberkräfte, schreiben Geschichten, sammeln Wörter, komponieren Songs und experimentieren mit Klang und Kunst. Danach sorgt Bengin Shokri mit seiner Band für musikalische Unterhaltung.
By Un-Label
Was ist Liebe – und braucht sie überhaupt ein Etikett? Die internationale mixed-abled Kompanie Un-Label erkundet vielfältige Facetten von Liebe und Beziehungen. Theater, Tanz, Musik, Poesie, Akrobatik und Medienkunst verbinden sich zu einer vielschichtigen Inszenierung.
Liebeslieder
Sechs Darsteller machen ihre Körper zu Instrumenten und entwickeln daraus ein ungewöhnliches Liebeslied ganz ohne klassische Musik. In diesem transmedialen Bühnenwerk werden Bewegung, Körper und Inszenierung zu einer lebendigen Partitur, die neue Ausdrucksformen entdeckt.
Gefühligkeit – Ohrenkuss und die Liebe
Liebe, Verliebtsein und Liebeskummer gehören auch zum Leben von Menschen mit Down-Syndrom. Die Lesung „Ohrenkuss“ widmet sich offen und humorvoll großen Gefühlen, Beziehungen und Sexualität und zeigt, dass Liebe wunderschön, aber manchmal auch kompliziert sein kann.
Skandal in Lima: Neffe liebt Tante – Der Fisch in Tigermilch
Ralph Erdenberger entführt mit Mario Vargas Llosas Roman „Tante Julia und der Kunstschreiber“ ins Lima der Literatur und Kulinarik. Die Lesung wird von einem passenden peruanischen Menü begleitet – von Quinoasalat und Ceviche bis zum Holunderbeeren-Käsekuchen.
Mad Pride / Kulturfinale
Bunt, laut und inklusiv: Die MAD PRIDE zieht mit Musik und Kreativität zum Kulturfinale nach Odonien. Dort sorgen Bedi, Sittin’ Bull, Workers Delight und das Tanzprojekt „SPUREN“ für ein vielfältiges Bühnenprogramm gegen Diskriminierung.
Soft Core – Ein Liebesfilmtheater
Filmromantik trifft Kölner Großmarkt: In „Soft Core“ konfrontieren Regisseur André Erlen und sein inklusives Ensemble die Traumwelten der Filmindustrie mit der Realität. Rund um die Alte Versteigerungshalle werden erotische Mythen, Nähe und Beziehungsspiele hinterfragt.
Romeo & Julius
Shakespeares berühmte Liebestragödie erhält eine neue Perspektive: In Hans-Peter Speichers Inszenierung werden Romeo und Julia zu zwei jungen Männern, deren leidenschaftliche Liebe sich gegen gesellschaftliche Normen und den erbitterten Familienhass behaupten muss – bis zum tragischen Ende.
Ein Lieben lang
Im Tanzpalast des Amor erzählen 25 Menschen zwischen 63 und 93 Jahren von Liebe, Leben, Erinnerungen und Zukunftswünschen. Einzelstimmen und Chor verbinden sich mit Musik zu einer lebendigen Bühnenreise durch persönliche Erlebnisse und Zeitgeschichte.
Seitenwechsel
Ein unerwarteter Kuss stellt das Leben des englischen Fußballtrainers George auf den Kopf. Nach dem Liebesgeständnis eines Spielers sorgt ein veröffentlichtes Foto für einen Skandal. Freundschaften, Familie und Karriere geraten ins Wanken – und zeigen die Macht ungeschriebener Fußballregeln.
Besser arm ab als arm dran
Martin Fromme nimmt in seinem Solo-Programm Vorurteile und Berührungsängste rund um Behinderung aufs Korn. Mit provokantem Humor bricht er Tabus, hinterfragt gesellschaftliche Vorstellungen und lädt dazu ein, über eigene Unzulänglichkeiten zu lachen – für mehr Normalität.
Romeo und Julia
Bernd Lafrenz verwandelt Shakespeares „Romeo und Julia“ in eine temporeiche Ein-Mann-Parodie. Mit großer Wandlungsfähigkeit schlüpft er blitzschnell in verschiedene Rollen und verleiht der berühmten Liebestragödie durch virtuoses Spiel eine überraschend neue Note.
Ein Sommernachtstraum
Im nächtlichen Wald geraten Liebe, Eifersucht und Magie aneinander: Hermia und Lysander fliehen vor Widerständen, während Elfen, Götter und eine chaotische Handwerkertruppe für Verwirrung sorgen. Shakespeares Sommernachtstraum entführt in eine fantastische Welt zwischen Traum und Albtraum.
Dorthin, wo Milch und Honig fließen
Eine inszenierte Fußreise durch Kalk verbindet Stadterkundung mit Fluchtgeschichten. Burhans Schicksal und Erzählungen aus Irak, Syrien und Somalia werden über Kopfhörer hörbar, während Hinterhöfe, Gärten und Moscheen zu Schauplätzen einer bewegenden Reise werden.
Die taube Zeitmaschine – Eine Reise durch 2 Galaxien
Wie wird Geschichte erzählt, wenn gehörlose Menschen darin kaum vorkommen? Das inklusive Theaterstück beleuchtet Deaf History und Vorurteile über Gehörlose. Gebärden-, Lautsprache, Film, Livecam, Musik und Diskussion verbinden sich zu einer vielfältigen Inszenierung.
#Vielleicht Liebe Vielleicht#
Ein ungewöhnliches „Sanatorium der Liebeskranken“ erforscht die Vielfalt menschlicher Gefühle. Theaterlabor INC. verbindet Gedichte, Geräusche, Opernarien, Humor und Melancholie zu einer abwechslungsreichen Inszenierung über den Mut, Liebe und Emotionen zu zeigen.
Zwei – Eine Ritualschlacht
Zwischen Kunst und Liebe lotet Turbo Pascal ungewöhnliche Formen des Zusammenseins aus. Inspiriert von Marina Abramović und Ulay entstehen extreme Paar-Rituale, die Nähe, Konflikt und Trennung erforschen und fragen, ob sich Gefühle dadurch neu erleben lassen.
Mitternachtsraum
Was bedeutet Liebe heute – Ekstase, Illusion, Sinnsuche oder Biologie? Inspiriert von Shakespeares „Sommernachtstraum“ verbindet die Inszenierung Sprechtheater, Tanz, Videokunst und Performance zu einem sinnlichen Erlebnis, das die Nacht zum Raum für Liebe und Sehnsucht macht.
Nosferatu nach Bram Stoker
Auf Odonien wird ein unheimliches Theatererlebnis aus Tod, Erotik und düsteren Trieben lebendig. Inspiriert von Murnaus Stummfilm entsteht ein schwarz-weißes „Kino“ der 1920er-Jahre, in dem Schauspiel und atmosphärische Live-Musik die sprachlose Inszenierung prägen.
Mirandolina
Wirtin Mirandolina verdreht in Goldonis Komödie zahlreichen Männern den Kopf. Zwischen Verehrern und Rivalen entbrennt ein turbulentes Spiel aus Leidenschaft, Intrigen und Tricks. Studierende der Alanus Hochschule bringen die Geschichte als unterhaltsame „Sitcom dell’arte“ auf die Bühne.
Ohne Sex geht’s auch(nicht)!
Was passiert, wenn das Haus steht und die Kinder groß sind? Mark Britton nimmt die männlichen „Wechseljahre“ humorvoll aufs Korn. Mit Stand-up, Pantomime und verrückten Tanzeinlagen erkundet er das Leben zwischen Jugend und Ruhestand.
Mydentity
Eine dokumentarische Theater-Tanzperformance erzählt von Menschen, die ihre Geschlechtsidentität selbstbestimmt gestalten. Trans- und intergeschlechtliche Menschen verschiedener Generationen teilen Erfahrungen, Konflikte und Wege der Identitätsfindung und zeigen, wie sich gesellschaftliche Bedingungen verändert haben.
Doppelvorstellung: Lui & Artemis und Neons Never Ever, Oh! Noisy Shadows
Zusammenfassung
Zwei Tanzstücke erzählen von Beziehungen, Nähe und Veränderung: Ein älteres Paar blickt auf eine lebenslange Liebe zwischen Vergangenheit und Zukunft. „Neons“ zeigt dagegen zwei Männer in einer Beziehungskrise und untersucht Intimität, Entfremdung, Distanz und Gewalt.
Updating You
Wie verändern digitale Kontakte unsere Beziehungen, Identitäten und unser Selbstbild? Die DIN A 13 tanzcompany erforscht Chancen und Grenzen virtueller Nähe. Tanz, Dokumentation und digitale Beteiligung verbinden sich zu einer interaktiven Auseinandersetzung mit dem sozialen Leben im Internet.
Grafted
Echte Paare tanzen miteinander und geben Einblicke in die Dynamik ihrer Beziehungen. „Grafted“ erforscht Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und Abhängigkeit. Die Tänzer bleiben mit ihren eigenen Partnern verbunden und machen intime Nähe ebenso wie belastende Seiten körperlich sichtbar.
Liebe verbindet Ein Konzert für Kölner & Flüchtlinge
„Liebe verbindet“ setzt ein Zeichen für Toleranz, Respekt und Zusammenhalt. In der Kölner Philharmonie vereinen Künstler aus unterschiedlichen Kulturen Musik, Fluchtgeschichten und Vielfalt. NDR Bigband, internationale Musiker, RebellComedy und ein Flüchtlingschor gestalten den Abend.
Conchita Live
xNach ihrem ESC-Sieg geht Conchita erstmals mit eigener Band auf die Bühne und blickt musikalisch auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Hits, Balladen, Dancefloor-Songs und überraschende Coverversionen – darunter Stücke von Shirley Bassey – sorgen für einen vielseitigen Konzertabend.
Die Sehnsüchte der Frau Garlan
Die Literatur-Oper Köln verbindet Texte von Wedekind, Schnitzler, Maupassant und Strindberg zu einer musikalischen Reise über unerfüllte Liebe und menschliche Sehnsüchte. Komik, Melancholie und Absurdität treffen aufeinander, vertont für elf Stimmen und ein vielseitiges Instrumentalensemble.
Das Lied der Liebe
Agnes Erkens und Erdal Aslan verbinden Gesang mit orientalischen Lauten und präsentieren kostbare Lieder aus drei Epochen. Sinnliche Liebeslieder wechseln mit temperamentvollen Gesängen und machen über Jahrhunderte hinweg die Vielfalt kulturellen Austauschs hörbar.
Ach du – mein Ach
Georgette Dee widmet sich der „Sweet Melancholie“ und dem Spannungsfeld zwischen Liebe und Tod. Begleitet von Terry Truck am Flügel verbindet sie Gesang und Geschichten mit Pathos, Humor und bittersüßer Traurigkeit – zwischen Schwere, Leichtigkeit und Lebensfreude.
Kontakt abbilden / Responding to Feedback
„Kontakt“ macht körperliches Empfinden sichtbar: In Malerei und Tanz werden Paarsein und tänzerisches Lernen als zwischenmenschliche Prozesse untersucht. Bewegung und Bilder zeigen, wie Körper Gefühle aufnehmen, weitergeben und in kreative Formen übersetzen.
Love Letters
Hochzeitspaare, Liebesschwüre, Glamour & Glitter und rosa Romantik. Liebeskummer, unerfüllte Sehnsucht, Hörigkeit, Hass und Eifersucht. Heimatliebe, Tierliebe und Familienliebe.
Love Letters ist eine Ausstellung zu einem ganz großen Gefühl – mit Zeichnungen, Malerei und Stickbildern aus den Ateliers der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel und des Kunsthaus KAT18 / Köln.
Museum of Broken Relationships
Das „Museum of Broken Relationships“ sammelt Gegenstände und Geschichten gescheiterter Beziehungen. Die internationale Wanderausstellung macht persönliche Erinnerungsstücke sichtbar. Wer ein Objekt besitzt, das an eine zerbrochene Liebe erinnert, kann es samt Geschichte für die Sammlung einreichen.
Magie – Die Liebe zu den Dingen (und Undingen)
Was macht Dinge magisch und begehrenswert? Die Ausstellung untersucht die Anziehungskraft von Objekten, Zeichen und Ritualen – von Reliquien bis Fanartikeln. Studierende zeigen dazu Filme, Installationen, Performances und Projektionen und hinterfragen unsere Beziehung zu Dingen.
Paradies Nak Nak
Aus dem Nichts entsteht eine farbenreiche Welt voller Formen, Klänge und Wesen – und zwei Menschen, die sich lieben. „PARADIES NAK NAK“ verbindet Malerei, Plastik und Film zu einer fantasievollen Maschine über Schöpfung, Liebe und die Entstehung von Welt.
Kurzfilmfestival Look & Roll
Sechs Kurzfilme erzählen humorvoll, berührend und vielfältig von Liebe, Freundschaft, Nähe und Einsamkeit. Menschen mit und ohne Behinderung suchen Beziehungen, überwinden Hindernisse und erleben emotionale Momente. Audiodeskription, Untertitel und Gebärdensprachdolmetschung machen das Programm inklusiv.
Indésirables
Nach seinem Jobverlust arbeitet Aldo als Sexualhelfer für Menschen mit Behinderung, um seine Freundin finanziell zu unterstützen. Was zunächst als Hilfe beginnt, entwickelt sich zunehmend in Richtung Prostitution. Während die Anforderungen seiner Kunden steigen, gerät Aldo immer stärker unter Druck.
The Abominable Crime
Der Dokumentarfilm begleitet lesbische und schwule Menschen aus Jamaika, die wegen Gewalt und Todesdrohungen ihre Heimat verlassen mussten. Über mehrere Jahre erzählt er von Angst, Entwurzelung und Diskriminierung, aber auch von Aktivismus, Hoffnung und der Kraft der Liebe.
Lulu & Jimi
Im Deutschland der 1950er verlieben sich die Fabrikantentochter Lulu und der mittellose Jimi, ein Schwarzer Mann. Gegen rassistische Vorurteile und den Widerstand ihrer Umgebung kämpfen sie für ihre Liebe. Oskar Roehler erzählt die Geschichte als schrilles Popmärchen.
ANGO LESSON
Eine Filmemacherin entdeckt durch den Tango eine neue Leidenschaft und verliebt sich in ihren Lehrer Pablo. Beide schließen einen Pakt: Sie wird Tänzerin, er Filmstar. In Buenos Aires zeigt sich, wie schwierig es ist, in Liebe und Kunst zwischen Führen und Folgen zu wechseln.
Der Preis der Vergebung
In einem von mysteriösem Nebel verhangenen Fischerdorf bringt Mbanick die Sonne zurück und gewinnt Maxoys Liebe. Doch die Eifersucht seines besten Freundes führt in eine tragische Geschichte über Liebe, Schuld und die unerwarteten Wege der Vergebung.