Geld

Sommerblut Kulturfestival 2015

.. und weg! Zweite Haut in Fetzen

Barbara Locher-Otto verwandelt Altkleider in neue Gewebe und interaktive Installationen. Ihre Kunst hinterfragt den Wert von Kleidung, Fast Fashion und deren Folgen für Hersteller und Träger. Besucher können die Werke betreten, umhängen und ausprobieren.

A Blind Dinner Date

Ein Abend für alle Sinne: Joana Zimmer alias Miss JZ begrüßt die Gäste zum „Blind Dinner Date“ mit Aperitif, 4-Gänge-Menü und Musik. Im Dunkeln liest sie aus ihrer Autobiografie und singt persönliche Lieblingslieder – ein besonderes Erlebnis ohne Sicht.

Verschwenden, Ergaunern, Frauen, Sparen und Geld

Wie gingen Frauen früher mit Geld und Besitz um? Der Stadtrundgang „Geld in Frauenhand“ beleuchtet Armut, Schmuggel, Aussteuer und Erbschaften. Von reichen Kölnerinnen bis zur Schriftstellerin Irmgard Keun zeigt die Tour überraschende Geschichten rund ums Geld.
 

Kunst gegen Bares

Bei „Kunst gegen Bares“ entscheidet das Publikum, was Kunst wert ist. Ob Schauspiel, Kabarett, Gedichte oder außergewöhnliche Talente: Nach den Auftritten wandert Geld direkt in die Sparschweine der Künstler. Wer am meisten erhält, wird zum „Kapitalistenschwein“ gekürt.

Erinnern - Gedenken - Gestalten

Die Installation „Erinnern – Gedenken – Gestalten“ setzt sich interaktiv mit der Geschichte und dem Genozid an den Armeniern auseinander. Kunst, Kultur und Geschichte treffen aufeinander und hinterfragen Erinnerungskulturen. Ziel ist eine gemeinsame Form des Gedenkens.

Talentetausch

Tausche „Rasen mähen“ gegen „Mathematik-Hausaufgaben“.

Tausche „Haare schneiden“ gegen „Steuererklärung machen“.

Tausche „Nähkurs“ gegen „Yogastunde“.

Oder auch „Kinderparty“ gegen „Autoreifen wechseln“.

Wer braucht da noch Geld? Unsere Fähigkeiten und unser Können reichen vollkommen aus ...

Und was tauschst du?
 

AZIONE – blasphemische Theateraktion gegen den Geldgott

Im Theaterworkshop des Teatro Due Mondi dreht sich alles um Geld, Ungleichheit und Macht. Gemeinsam wird hinterfragt, wie wirtschaftliche Strukturen unser Zusammenleben prägen und wie Widerstand möglich ist.

FOODCRASH – die Hintergründe des Grillhähnchenstandes am Hauptbahnhof

Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung stellt das fringe ensemble die Frage, wie alle Menschen satt werden können. Die Produktion beleuchtet industrielle Ernährung kritisch – unterhaltsam, lehrreich und essbar.
 

Die Dicke - spielt Medea

Eine Frau zieht mit ihrem Trolley und Plastiktüten durch die Straßen. Aus alten Gegenständen erzählt sie stumm ihre tragische Lebensgeschichte – als moderne Medea zwischen Einsamkeit, Verlust und Erinnerung.
 

Bank Banker Bankrott

Zwischen Boni, Cash und Crash zeigt Hans-Jörg Frey als Banker Philipp Kuster die zynische Welt der Finanzjongleure. Satirisch und urkomisch geht es um Geld, Gier und die Psyche der Zocker.
 

F.A.U.S.T. III - The Price of Happiness

Geld oder Menschlichkeit, Profit oder Glück? In einer modernen Faust-Adaption hinterfragt Antagon das Wertesystem einer beschleunigten Welt und zeigt den Konflikt zwischen Überfluss, Hunger und Gier.
 

Reichmacher! Reibach sich wer kann

Chin Meyer folgt mit Steuerfahnder Siegmund von Treiber den Spuren des großen und kleinen Geldes. Zwischen Subventionsirrsinn, Steuerflucht und Finanztricks zeigt die Satire, wie Reichtum entsteht.
 

best off//sta(d)t wir brauchen mehr geld!

Wie sieht es eigentlich aus, wenn Schauspiel nicht mehr stattfindet?

Im 20-Minuten-Takt jagen die Abgesandten der Versammlung durch einen kurios-humoristischen Abriss ihrer Belange. Ein Versuch, darzustellen, wie Schauspieler sich selbst, ihre Funktion in der Gesellschaft und ihre finanzielle wie soziale Situation erleben.

Am Ende steht die Frage: Was war diese Vorstellung wert?
 

Play Sisyphos – ein mysterien Spiel

Marga verzweifelt am Arbeitsalltag und macht sich auf die Suche nach Sisyphos, um die Menschheit von der „Geißel Arbeit“ zu befreien. Ein absurdes Mysterienspiel über Arbeit, Körper und Psyche.
 

Der Kaufmann von Venedig – von William Shakespeare

Shakespeares Stück verbindet Geld, Liebe und Dekadenz: Bassanio braucht Geld für Portia, Antonio bürgt, Shylock fordert ein Pfund Fleisch. Ein Pakt eskaliert und legt Ressentiments offen.
 

Der Geizige nach Jean-Baptiste Molière

Geld bestimmt das Leben der Familie Harpagon: Liebe, Freiheit und Gefühle werden durch die Geizsucht des Vaters eingeschränkt. Molières Komödie zeigt bitter-komisch, wie Geld Abhängigkeit schafft.
 

There Is No Orchestra. Ein Schwesternprojekt

Drei Schwestern erzählen offen und humorvoll von Liebe, Eifersucht, Konkurrenz und Identität. Ihr biografisches Theaterstück zeigt persönliche Konflikte und wie gemeinsames Leben stark machen kann.
 

Im Schatten der anderen – Update einer Unschuld 2.1

Schatten begleiten und prägen unser Leben. Das inklusive Ensemble der Opernwerkstatt am Rhein verbindet Schattenspiel, Humor und Dramatik zu einer poetischen, grotesken Collage über die Schattenseiten des Lebens.
 

Hans im Glück von Bertolt Brecht

Ton & Kirschen verwandelt Brechts frühes Manuskript in ein poetisches Bildertheater. Puppen, Masken und Marionetten erzählen fantasievoll von Geben und Nehmen, Sein und Haben sowie Leben und Tod.
 

Philoktet

Nach neun Jahren Verbannung soll der verwundete Philoktet mit seinem mächtigen Bogen den Trojanischen Krieg entscheiden. Odysseus und Neoptolemos setzen auf Täuschung und Gewalt. Ein ironischer Psychokrimi.
 

Inge Olson kommt

Drei Schauspielerinnen warten auf die berühmte Regisseurin Inge Olson und hoffen auf ihre große Chance. Zwischen Konkurrenz, Ängsten und Karrierewünschen zeigt das Stück die Abgründe des Showgeschäfts.
 

So kann ich nicht arbeiten!

Hans Gerzlich nimmt die moderne Arbeitswelt satirisch unter die Lupe. Zwischen Termindruck, Dauererreichbarkeit und Büroalltag seziert er trocken und pointiert den geistig-moralischen Zustand unserer Gesellschaft.
 

Uferlos mehr

Ein magischer Fisch erfüllt die Wünsche eines Fischers und seiner Frau – doch ihre Gier kennt keine Grenzen. Das Theaterprojekt hinterfragt Maßlosigkeit, sozialen Druck und den Verlust des Realitätsblicks.
 

Das Schneewittchen – Syndrom oder ich frau mich so gut ich kann

Zwischen Selbstverwirklichung, Familie und gesellschaftlichen Erwartungen hinterfragt das Little Red Chair Ensemble die Emanzipation. Tanz, Theater und Video verbinden sich zu einer humorvollen Sicht auf Frauenrollen.
 

!?Eine Reise ins Märchenland?!

Zwei Frauen begegnen sich nach ihrer Ankunft in Deutschland. Trotz Sprachbarrieren und kultureller Unterschiede finden Aljonka und Milka durch Tanz, Theater und Publikumskontakt einen gemeinsamen Weg.
 

Doppelvorstellung: D'ont Panic, Nachbars Garten

„Don’t Panic“ hinterfragt den Einfluss von Medien auf unsere Wahrnehmung.

„Nachbars Garten“ beleuchtet den ständigen Vergleich mit anderen und die Folgen von Neid, Anpassung und dem Streben nach mehr.
 

L’Argent

Zolas Börsenroman wird zur Literaturoper: Aristide Saccard gründet eine Bank und entfacht einen Machtkampf an der Börse. Zwischen Spekulation und Intrigen stellt sich die Frage: Macht Geld glücklich?
 

Vom fliegenden Teppich – Wolkenlieder & Reisemärchen

Auf einem fliegenden Teppich reist Georgette Dee durch die Welt und erzählt von Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit. Musikalisch begleitet, fragt sie poetisch, was hinter den Schleiern der Globalisierung liegt.
 

Blindes Vertrauen

Andrea Eberl verbindet Rock, Gefühl und persönliche Texte zu einem kraftvollen Bühnenprogramm. Authentisch und lebensfroh besingt sie die Facetten des Lebens – wild, sensibel und voller Energie.
 

Gypsy Soul in der Herkulesstraße

„Gypsy Soul“ verbindet Kinder und Profis aus Musik, Tanz und Zirkus. Gemeinsam entsteht ein Bühnenprogramm, das kulturelle Grenzen überwindet und zeigt, wie verbindend gemeinsames Musizieren und Spielen sein können.
 

Geld, Geld, Geld...

Eine inklusive Musik-Revue des Chors TAKTIL fragt augenzwinkernd, ob Geld glücklich macht. Von Mozart bis Pop werden bekannte Lieder neu interpretiert – gemeinsam gesungen von Menschen mit und ohne Sehbehinderung.
 

Eurovision Song Contest

Gerd Buurmann und Torsten Schlosser feiern den Eurovision Song Contest als musikalisches Friedensfest. Mit Grill, Wein, Prognosen und Expertengesprächen stimmt die Pre-Show auf die Liveübertragung ein.
 

Verlorene Heimat Haiti: Der Zwang des Unvollendeten

Nach 25 Jahren im Ausland kehrt Simon Nodier nach Haiti zurück und erkennt sein Heimatland kaum wieder. Zwischen Erinnerung, Diktatur und Fremdheit erzählt Anthony Phelps eindringlich vom Exil.
 

Die Leseshow

Fett&Kursiv widmet sich mit Prosa und Lyrik dem Thema Geld. Autor:innen, Kabarettist:innen und Musiker:innen beleuchten pointiert seinen Fluch und Segen sowie die ungleiche Verteilung von Reichtum.
 

Heimat der Poesie

Erik Arellana Bautista erzählt in Gedichten und Kurzfilmen vom Schicksal seines vom Krieg geprägten Volkes. Zwischen Leid und Vergessen suchen seine Texte nach Hoffnung, Licht und Menschlichkeit.
 

Money Makes the World Go Round

Ingeborg Semmelroth liest satirische Texte über Geld, Macht, Habgier und Geiz. Dabei hinterfragt sie die Faszination des Reichtums und den gesellschaftlichen Druck, materiellen Erfolg als Maßstab zu sehen.
 

Die Eine-Million-Pfund-Note von Mark Twain

Mark Twains Satire zeigt, wie eine Million-Pfund-Note einem armen Mann Türen öffnet, obwohl er das Geld nicht ausgibt. Die Geschichte entlarvt humorvoll die Macht und Wirkung des Geldes.
 

Mambéty Hyènes – Der Besuch der alten Dame

Senegal 1992, 113 Min.

Eine faszinierende Verfilmung des Dürrenmatt-Theaterstücks „Der Besuch der alten Dame“ im westafrikanischen Sahel. Linguere Ramatou kehrt „reich wie die Weltbank“ in ihren Heimatort zurück, aus dem sie einst verstoßen wurde. Sie bietet dem armen Städtchen eine Millionenspende an. Ihre Bedingung ist der Tod eines Bürgers, ihres früheren Geliebten. Ein Film nicht nur über die Illusion des Besitztums und den glitzernden Schein des Kapitalismus.
 

Was bin ich wert?

Der Dokumentarfilm „Was bin ich wert?“ hinterfragt, wie der Wert eines Menschen in Geld bemessen wird. Ein Roadtrip durch sechs Länder zeigt absurde Kalkulationen von Staat, Wirtschaft und Versicherungen.
 

Mammon – per Anhalter durch das Geldsystem.

Philipp Enders präsentiert „MAMMON“, einen unterhaltsamen Reiseführer durch die Welt des Geldes. Animationen erklären Wirtschaftskrisen und komplexe Zusammenhänge verständlich, kritisch, intelligent und humorvoll.
 

Miners Shot Down

„MINERS SHOT DOWN“ rekonstruiert das Massaker von Marikana 2012, bei dem 34 streikende Minenarbeiter getötet wurden. Rehad Desai hinterfragt anhand vielfältiger Aufnahmen die offizielle Darstellung.
 

Bamako

Im Hinterhof von Bamako wird Gericht gehalten: IWF und Weltbank stehen wegen ihrer Rolle in Malis Armut vor Gericht. Gleichzeitig erzählt der Film von den Bewohnern und ihrem Alltag zwischen Sorgen und Hoffnung.