Until the Beginnings

Schauspiel Köln | Depot 2

"Until the Beginnings" ist ein energiegeladenes Tanzgedicht. Die Tänzer:innen und Musiker:innen aus Westafrika und Europa weben aus ihren unterschiedlichen Welten einen choreografischen Teppich, der das Wesen der Gastfreundschaft befragt. Politische Verwicklungen der Kriminalisierung von Gastfreundschaft und Bilder utopischer Gemeinschaftsräume sind der Impuls. Das Team begibt sich auf eine Reise, den Begriff „zu Hause" zu dekonstruieren und einen gemeinschaftlichen Garten zu kultivieren.
Gruppe von Personen, die tanzen. Sie tragen weiße und schwarze Kleidung und befinden sich in einem großen, offenen Raum zum Training.

Kiosk

Als Freiluftkiosk wandert das Festivalzentrum zwischen unseren Spielorten: vom großen Theater-Carlsgarten in Mülheim geht es in die Oskar-Jäger Straße, von dort in den Garten des Orangerie Theaters und in die JVA Köln-Ossendorf. KIOSK ist ein Treffpunkt für dich und euch und alle dazwischen.

Enrique Rottenberg - above and about

Galerie Horbach

Die kritische Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Zuständen in seiner Wahlheimat Kuba, fließen subtil in die Arbeiten von Enrique Rottenberg ein. Mit viel Einfühlungsvermögen, Humor und satirischer Schärfe formuliert, werden die raumgreifenden Fotografien als Installation erfahrbar gemacht.
Foto von Enrique Rottenberg, in dem zwei ältere Damen sich auf den Mund küssen.

ON THE MOVE

ehem. Autohaus

ON THE MOVE ist eine multimediale Ausstellung zur Situation von Menschen auf der Flucht an den EU-Außengrenzen. Die Arbeiten der Fotografen Abdul Saboor, Giorgio Morra und János Buck bilden die Entwicklungen der letzten Jahre auf der sogenannten Balkanroute ab. Bei Panels, einer Filmvorführung und Sonderveranstaltungen beleuchten wir mit der Balkanbrücke und dem Kölner Spendenkonvoi verschiedene Perspektiven.
Ein Mann steht Rücken zur Kamera in einer großen verlassenen Fabrikhalle. Er befindet sich barfuß in einer improvisierten Moschee und betet. In der Fabrikhalle sind mehrere Zelten zu sehen.

SULLE SPONDE DEL LAGO - AM UFER DES SEES

Rautenstrauch-Joest-Museum

Die FORWARD DANCE COMPANY wirft einen kritischen und persönlichen Blick auf eines der bekanntesten Werke des klassischen Balletts: Schwanensee. Die sechs Tänzer:innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Körperlichkeiten gehen in die Auseinandersetzung mit dem ikonischen Stück, das bis heute unsere Sehgewohnheiten prägt. SULLE SPONDE DEL LAGO eröffnet Räume der Reparatur und der Erneuerung , in denen unsere Vorstellungen von Normen neuen Narrativen begegnen können.
Foto an einem See von sechs Leuten, die sich gegenseitig an den Armen ziehen. Zwei befinden sich in einem Rollstuhl und sie tragen alle eine weiße Sonnenbrille.

Queere Revolution

Freies Werkstatt Theater

»Queere Revolution«: ein partizipatives Theaterprojekt nach dem Roman »Lavendelschwert« (1966) des Kölner Autors Felix Rexhausen, der den Versuch einer »homosexuellen Revolution« beschreibt. 2024 unternimmt das Produktionsbüro Petra P. zusammen mit queeren Expert:innen eine Zeitreise zurück zum Beginn queerer Emanzipationsbewegung und fragt: Gilt für die heutige Community noch »We Are Family« oder gibt es jetzt nur noch ein Nebeneinander queerer Bubbles?
Gruppenbild von fünf Männer. Vier stehen und ein Mann liegt im Vordergrund auf dem Boden.

Der kleine Container_setzt Grenzen

Lenauplatz Köln Ehrenfeld

Art Meets Empowerment: In der begehbaren Installation kannst du gemeinsam mit den Künstlerinnen von Der kleine Container feministische Fragen rund um das Thema Grenzsetzung erforschen. An vier aufeinanderfolgenden Tagen werden die 12,5 m2 eines Holzcontainers mit Audio- und Videoinstallationen und Textarbeiten zu einem Erlebnisraum, der zum Zurücklehnen oder Mitmischen einlädt.
Kunstwerk, in dem man Teile des Gesichts von verschiedenen Personen sehen kann.

Crossing Common Borders

Orangerie Theater | Bühne

Crossing Common Borders ist nicht nur Theater, sondern auch Film, Licht- und Sound-Komposition – und das alles live. Es ist eine Ode an das Scheitern. Ein Bekenntnis zur Einsamkeit. Eine Sehnsucht nach einem großen Kollektiv. Das Stück ist eine Kooperation zwischen Studio Trafique und der Redaktion Ohrenkuss.
Drei große, rot angeleuchtete Licht-Boxen aus Stoff, in denen sich Leute befinden, von denen man nur den Schatten sieht.

we in a box

Rautenstrauch-Joest-Museum

Die Konzertaktion we in a box mit Everline Akinyi Odero am Boxsack und dem Percussionisten Joss Turnbull ist ein Beat-Battle zwischen Konzert und Performance. Ein improvisierter Schlagabtausch, der archaische Fragen des „kämpfenden“ Menschen berührt und die Grenzen von Musikalität auslotet.
Foto von zwei Personen in schwarzen Sportanzügen. Eine Person trägt Boxhandschuhe.

Wuthering Heights

Theater im Bauturm

Lange Zeit als viktorianischer Schmachtfetzen marginalisiert, erlebt Emily Brontës 1847 erschienener Roman Wuthering Heights seit einiger Zeit eine erstaunliche Renaissance. Für Mithu Sanyal handelt es sich gar um „den postmodernen Roman des 19. Jahrhunderts“. Frederik Werth interpretiert den finsteren Stoff neu. In einer multimedialen Theaterperformance werden die Erzählpositionen des Romans am sicheren Kaminfeuer unserer eigenen Perspektiven hinterfragt: Dem True Crime Podcast.
Bild von braunen Formen in einem lila Rauch

Athirukal

Kunsthafen

Die süd-asiatische Diaspora in Deutschland ist so vielfältig wie ihre Musik. In einem generations- und stilübergreifenden Programm handeln Musiker:innen und Künstler:innen Grenzen des Machbaren und Sagbaren neu aus. Im Kontext (post-)migrantischer Erzählungen zelebrieren sie die Vielfalt zwischen traditionellem indischen Raga und Pop, zwischen Tabla und elektronischen Beats.
Porträt einer Frau, die sich mit ihrem Gesicht eine Harfe anlehnt. Sie hat langes, schwarzes, lockiges Haar und trägt ein schwarzes Kleid.

Gratwanderungen

Rautenstrauch-Joest-Museum

Gratwanderungen erkundet körperliche wie psychische Limits und lotet die Grenzen der Intimität aus. Dafür nehmen die Regisseurin Svetlana Fourer und ihre Performer:innen uns mit auf einen tänzerischen Grenzgang an die Ränder der menschlichen Verfassung.

MUTTER*SEIN

Freies Werkstatt Theater

MUTTERSEIN versammelt die vielstimmigen Erfahrungen von Frauen* und gibt ihren Geschichten und diversen Realitäten Raum. Es entsteht eine Sammlung von Dingen und Erzählungen, die das Alltägliche wichtig nimmt. Eröffnet wird die Ausstellung von einem Chor, der das Muttersein in unserer Gesellschaft betrachtet, kommentiert und selbst zu einer Sammlung von Zuschreibungen, Beobachtungen und Erlebtem wird - mal zärtlich, mal böse und mit notwendigem Witz.

HALT

JVA Köln Ossendorf

HALT spielt in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf. Es geht um Sicherheit und Struktur, ums Grenzen setzen und ein Sich-frei-machen-in-der-Unfreiheit. Die Performer:innen aus der JVA bringen starke, eigene Texte in einem intensiven Mix aus Musik, Bewegung und Wort auf die Bühne.

to learn from the light

Orangerie Theater | Bühne

Die Musik von VESNA lebt von akustischen Beats, elektronischen Sound- Landschaften und intensiver Vocal Art. In ihrem Programm „to learn from the light“ bildet aktuelle Lyrik aus der Ukraine das Rückgrat für die Songs. VESNA lädt zu einem besonderen Musikabend im Orangerie Theater, an dem die jüdische, muslimische und christliche Musik der heutigen Ukraine aufeinandertreffen.
Foto von zwei Männern und einer Frau. Die Frau zeigt ihre rot angemalte Handfläche zur Kamera. Zum Teil ist ihr Gesicht dadurch abgedeckt und nur durch ihre ausgebreiteten Fingern ist ihr Auge zu sehen. Beide Männer tragen eine Anzugsjacke und eine große

DURST

Erlebe eine Zukunft, in der sich unser Umgang mit Wasser grundlegend gewandelt hat. Auf der Reise mit unserem Theaterbus von Köln ins Rheinische Braunkohlerevier und zum Schloss Türnich wirst du Teil des Geschehens und gestaltest eine Vision mit, die sich für eine nachhaltige Welt stark macht. Steig ein und lass dich inspirieren von den Möglichkeiten einer wasserbewussten Zukunft.
Kunstwerk von einem roten Bus, der in einer magischen grünen Landschaft fährt. Rehts im Bild ist ein mit Pflanzen zugewachsener Kran, der auf einer Insel im Wasser steht, zu sehen. In der Ferne sieht man Windräder.

Near My Ears

St. Aposteln

“To be in a time of war”, ein Text der libanesischen Philosophin Etel Adnan, ist der Ausgangspunkt eines Streifzuges durch die Straßen von Köln. Zeitgleich zu Kriegsberichterstattungen und Weltbewegendem strömen Tourist:innen Richtung Innenstadt, folgen obdachlose Menschen, Arbeitende, Partygänger:innen, ihrem alltäglichen Leben. Near My Ears sucht Orte auf, an denen sich Alltägliches und Politisches begegnen, und entwirft einen Zugang zur weltweiten Vernetzung.
Vier Lautsprecher, die in verschiedenen Himmelsrichtungen zeigen. Außerdem zwei Arme, die in das Bild reinragen, von denen einer ein Handy trägt.

ZOO JUTSU

Orangerie Theater | Bühne

Inspiriert vom Playfight kämpfen und rangeln die Mitspieler:innen von ZOO JUTSU für eine Blaupause neuer Formen des Dialogs. Sie und das Publikum werden auf spielerische Art und Weise mit körperlichen Grenzen konfrontiert. Die Raufenden ermöglichen einen physischen Dialog, in dem körperliche Gegebenheiten und selbst erdachte Regeln variantenreich vermischt werden.
Foto von zwei Frauen, die auf dem Boden am  rangeln sind.Eine Frau umschlingt mit ihrem Arm den Hals der anderen Frau und zeigt mit ihrer anderen Hand den Finger nach oben.

Mein Onkel David

Alte Feuerwache | Halle

Die Regisseurin Svetlana Fourer folgt den Spuren der Shoa in ihrer Familie und dem Unsagbaren ihrer Geschichte. Wie bereits ihr Onkel vor ihr, schweigt sie nicht. Sie widmet sich dem Unbegreiflichen, das sich durch die Generationen hindurch, bis in die heutige Zeit zieht. Ein Theaterstück über das Nicht-Wissen-Dürfen, die Angst des Erfahrens, über die Wucht des Wissens und die Suche nach dem Weg, damit umzugehen.

Pickup Artist

Sankt Peter Köln (Kunst-Station)

Ein Gabelstapler fährt den jungen Wiener Performance-Künstler Philipp Muerling in einer großen Kunst-Transportkiste von Ort zu Ort. Als bewegliche Skulptur geht Philipp, der im Rollstuhl sitzt, an die Grenzen – an seine eigenen, aber auch an deine. In der Kunst-Station Sankt Peter zeigt er eine Neufassung der Performance „Light / Dark“ von Marina Abramovic & Ulay.

Koche und Klaafe mit Cassy Carrington

Buchforster Nachbarschaftstreffs (BuNT)

Der Kölner Zu Huss e.V. lädt zu einer queeren Kochshow für Senior:innen und Allies ein. Bei Koche und Klaafe steht Cassy Carrington, eine der angesagtesten Kölner Dragqueens, hinter dem Kochtopf Rede und Antwort. Serviert wird traditionell rheinische Küche. Im Anschluss an das gemeinsame Essen zeigt die Sängerin und Aktivistin ihr Showtalent und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch ihr bewegtes Leben.

JEZEBEL

Orangerie Theater | Bühne

Video Vixens: Die Models, die in Hip-Hop-Videoclips der späten 90er und frühen 00er Jahre in oft hypersexualisierten Bildern auftauchten, inspirierten Cherish Menzo zur Performance JEZEBEL. Als MTV noch für Music Television stand, spielten die sinnlichen und spärlich bekleideten Video Vixens eine zentrale Rolle in den Clips des zumeist von Männern dominierten Rap-Genres. JEZEBEL weigert sich, von anderen definiert zu werden. Sie navigiert sich durch die Hip-Hop-Kultur und sucht nach Wegen, ihr Image zurückzuerobern.

MAD PRIDE

Neptunplatz

Wir machen uns laut gegen Rechts und gehen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung friedvoll auf die Barrikaden. Die MAD PRIDE zieht bunt, laut und gemeinsam mit Euch vom Ehrenfelder Neptunplatz nach Odonien. In all unseren Farben demonstrieren wir selbstbewusst für Vielfalt und Verschiedenheit.

BIG BÄÄM

Odonien

Das Ende der MAD PRIDE ist der Anfang von Big Bääm. Schön krachig und ein bisschen heftig geht es hier zu. Wir feiern mit Musik, Kunst, Tanz und Lust am Wildsein. Mit dabei sind Jam for Breakfast., Markus Reinhardt, Unfall! und Station 17.
Bild von der inklusiven Band namens Station 17, bestehend aus acht Männern. Links im Bild steht ein Künstler mit Handschuhe und mittig sitzt ein Mann auf einem Dreirad.

Minor Swing

Martinsbrunnen

Komm mit auf eine Reise in die Lebenswelten von Sint:izze- und Rom:nja. Es geht per Bus von Bonn nach Köln. Sinti:zze und Rom:nja erzählen Dir in Songs und Monologen von ihrem Leben, ihrer Kultur, ihrer Arbeit in der Universität, im Landtag, in Firmen. Der Kölner Violinist Markus Reinhardt und der Regisseur Stefan Herrmann – beide selbst Sinti – begleiten Dich auf der Reise.
Bild eines Konzerts von Markus Rheinhardt. Er spielt mit geschlossenen Augen seine Geige. Er ist in schwarz angezogen. Neben ihm spielt ein Gitarrist.