Awareness Guidelines
Wir dulden keine Form von Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit, Klassismus oder Antisemitismus. Wenn es dennoch zu einem solchen Vorfall kommt oder ein solcher gemeldet wird, kann dies zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. Dies gilt für alle anwesenden Besucher*innen, Künstler*innen und Mitarbeitenden.
Dieser Ort ist ein Safer Space, das bedeutet ein Raum, in dem sich jede*r möglichst sicher fühlen soll. Wir alle tragen Verantwortung für einen respektvollen, solidarischen und gewaltfreien Umgang miteinander.
Das bedeutet konkret:
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Wir dulden keine demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Aussagen und Handlungen sowie demokratiefeindliche politische Symbole.
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Eine von einer Grenzüberschreitung betroffene Person entscheidet selbst, wo diese beginnt. Ihre Wahrnehmung wird nicht infrage gestellt.
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Individuelle Grenzen werden immer respektiert. Schweigen oder fehlender Widerstand bedeuten keine Zustimmung. Nur Ja heißt Ja.
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Wir positionieren uns klar gegen jede Form von Ableismus. Begegne sowohl Menschen mit sichtbarer als auch unsichtbarer Behinderung respektvoll und auf Augenhöhe. Biete Hilfe an, akzeptiere ein “Nein” und fasse niemanden ungefragt an.
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Wir setzen uns aktiv gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt ein. Reflektiere deine eigene Position und verzichte darauf, Macht über andere auszuüben. Jede Form von Grenzüberschreitung – beispielsweise unerwünschte Berührungen oder unangemessene Kommentare – wird nicht toleriert.
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Schließe nicht vom Äußeren auf die Geschlechtsidentität einer Person. Frage stattdessen nach den Pronomen, die die Person für sich nutzt.
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Wir stellen uns klar gegen Rassismus in jeder Form. Rassistische Sprache, Handlungen oder Ausgrenzung werden nicht toleriert. Sei dir gesellschaftlicher Machtverhältnisse bewusst und reflektiere deine eigene Position darin.
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Es gibt kein „normatives“ Zuschauerverhalten; Bewegung, Geräusche und das Verlassen des Saales sind erlaubt; körperliche Reaktionen sind Teil einer lebendigen Präsenz.
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Mache keine Fotos oder Videos von anderen Personen ohne deren Einverständnis.
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In einigen Programmpunkten des Festivals werden Diskriminierungserfahrungen thematisiert. Bitte sei dir bewusst, dass diese re-traumatisierend wirken können.