Code of Conduct

Schutz vor Diskriminierung

 

Wir dulden keinerlei Form von Sexismus, Rassismus, Ableismus, Klassimus, Queerfeindlichkeit oder andere Formen von Diskriminierung. Dazu zählen alle demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Aussagen und Handlungen sowie demokratiefeindliche politische Symbole. Grenzüberschreitendes Verhalten führt zum Ausschluss von Veranstaltungen. Dies wird mit einer Null-Toleranz-Politik umgesetzt. Diese Konsequenzen gelten für alle Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Künstler*innen.


 

Sicherheit und Verantwortung

 

Wir tolerieren keine Form von verbaler oder körperlicher Gewalt und Übergriffen. Dabei greifen wir in Situationen ein, die wir als Übergriff wahrnehmen. Strafrechtlich verfolgbare Taten werden der Polizei gemeldet und zur Anzeige gebracht.  


 

Konsens

 

Individuelle Grenzen werden immer respektiert. Schweigen oder fehlender Widerstand bedeuten keine Zustimmung. Nur Ja heißt Ja. 


 

Respekt und Reflexion

 

Wir stehen für Respekt, Toleranz, Akzeptanz und Offenheit gegenüber allen Menschen und ihren Lebenswelten. Wir stehen für Meinungsfreiheit – auf, hinter und vor der Bühne. Jedoch endet diese bei demokratiefeindlichen, diskriminierenden und menschenverachtenden Aussagen. Wir sehen es als Aufgabe an, uns selbst zu reflektieren undDenkmuster zu hinterfragen und nehmen Kritik gerne an. 



 

Inklusion und Zugänglichkeit

 

Inklusion ist für uns kein Zusatz, sondern eine gleichberechtigte Voraussetzung. Wir stehen für kulturelle Teilhabe, den Abbau von Barrieren und zugängliche Veranstaltungsformate. Das bedeutet für uns, dass Inklusion, Sichtbarkeit und echte Teilhabe nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf und hinter der Bühne stattfinden. Wir nehmen alle Barrierefreiheitsbedarfe ernst und haben das Ziel, diese umzusetzen. Die Zugänglichkeit der Projekte wird auf der Website, im Programm sowie vor Ort klar ausgewiesen.  Dabei bedeutet Teilhabe für uns auch finanzielle Zugänglichkeit. 



 

Kommunikation

 

Wir begegnen einander respektvoll, wertschätzend und auf Augenhöhe. Wir klären alle am Festival beteiligten Künstler*innen und Mitwirkenden über unser Awarenesskonzept auf und machen die Kenntnis und Akzeptanz unseres Code of Conducts zur Voraussetzung einer Zusammenarbeit. Informationen zur Zugänglichkeit und zur Awarenessarbeit werden auf unserer Website, auf Social Media sowie im Newsletter und vor Ort geteilt. Unser Awarenessteam ist vor, während und nach dem Festival unter der folgenden Mailadresse erreichbar: awareness@sommerblut.de.



 

Künstlerische Arbeit

 

Inhalt des Festivals sind diversitätssensible, sozialkritische und politische Künste an unterschiedlichen, besonderen Orten der Stadtgesellschaft. 

Wir stehen für die Freiheit aller Kunst- und Kulturformen, jedoch darf die Kunst nicht über menschliche Grenzen hinausgehen. Wir gehen aktiv auf Mitarbeitende und Künstler*innen zu, wenn diese sichtbar unter psychischem Stress durch Produktionen leiden. Zudem können Mitarbeitende jederzeit mit unserem Awarenessteam in Kontakt treten (awareness@sommerblut.de).