Gratwanderungen. Eine Performance über persönliche Grenzen

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Darum geht’s

Da gibt es ein Innen und ein Außen und dazwischen eine Linie – fein wie eine Membran, die jeden Moment zu reißen droht: mit einem lauten Knall!

“Was bleibt von mir übrig, nachdem sich mein Körper, mein Geist ausreichend verausgabt haben? Wieviel bin ich bereit zu geben und wieviel davon gehört überhaupt mir?”

Geben, nehmen und sich dazwischen nicht verlieren. Jemand lächelt dich an und du fühlst ein High. Jemand drückt den Reset-Button und verschiebt die Trennlinie. Identität zerfließt, zerfranst und formt ein Fragezeichen oder bildet eine enge Gasse, in der sich die Bedingungen des Zusammenseins immer wieder neu definieren.

Darum musst du rein

Gratwanderungen erkundet körperliche wie psychische Limits. Wir loten die Grenzen der Intimität aus. Bis zu welchem Punkt wollen wir die Welt, die Informationsflut, die Gewalt, die Urteile der anderen an uns heranlassen? Und: Wieviel sind wir bereit, auszuhalten?

Dafür nehmen die Regisseurin Svetlana Fourer und ihre Performer:innen uns mit auf einen tänzerischen Grenzgang an die Ränder der menschlichen Verfassung.