Work Body
Informationen
| Zeitraum | Sonntag, 24.5.2026 |
| Künstler:innen | Michael Turinsky |
| Ort |
Schauspiel Köln, Depot 2
Schanzenstr. 6-20 51063 Köln
Rollstuhl
Gehbehinderung
Assistenzhunde willkommen
Ticketinfo für Begleitperson
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| Zugänglichkeit | Audiodeskription Touch Tour Hörverstärkung |
Darum geht’s
„Work Body“ findet seine Inspiration in Pier Paolo Pasolinis Gedicht „Le ceneri di Gramsci“ (Die Asche von Gramsci). Pasolini widmete diese Zeilen dem marxistischen Denker und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens, Antonio Gramsci – der, genau wie der Choreograf Michael Turinsky selbst, mit einer körperlichen Behinderung lebte. Turinsky nutzt diese sinnlich-intellektuelle Hommage, um eine künstlerische Antwort auf den aktuellen Rechtsruck im Arbeitermilieu und die damit verbundenen Männlichkeitsfantasien zu finden. Im Zentrum steht Gramscis Konzept des „buon senso“: der authentische Kern im Erleben der arbeitenden Klasse.
Darum musst du rein
Wie verbinden sich politische Überzeugungen und persönliche Lust? Und was wird aus dem Wunsch nach Gemeinschaft in einer Welt, die alles verwertet? Turinsky antwortet mit Tanz, Gesang und Bewegung. Auf der Bühne verschmelzen Arbeit und Spiel, Choreografie und Konzert, Politik und Performance. Work Body lädt dazu ein, Kameradschaft, Begehren und Widerstand neu zu erfahren.
Pssst!
Michael Turinsky ist eine der prägendsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes und der Disability-Arts-Szene. In seinen Arbeiten verbindet er philosophische Strenge mit intensiver körperlicher Präsenz. „Work Body“ ist nicht nur eine Performance, sondern ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Ästhetik des Widerstands, die den behinderten Körper als kraftvolles politisches Subjekt begreift.
Termine
Mitwirkende
| Idee, Choreographie, Text & Performance | Michael Turinsky |
| Musik, Text & Performance | Tian Rotteveel |
| Bühne & Kostüm | Jenny Schleif |
| Licht | Max Rux |
| Dramaturgische Beratung | Chris Standfest |
| Künstlerische Zusammenarbeit | Liv Schellander |
| Produktion | Anna Gräsel |
| Produktion | Verein für philosophische Praxis |
| Co-Produktion | Tanzquartier Wien, Theater RAMPE Stuttgart |
| Support | the Municipal Department of Cultural Affairs, Vienna, and the Austrian Federal Ministry of Arts, |
| Kuration für das Festival | Khadidiatou Bangoura & Anna-Mareen Henke |
Sponsoren und Förderer