something shared
Informationen
| Zeitraum | 23.5.2026 und 24.5.2026 |
| Dauer | 75 Minuten |
| Künstler:innen | Anna Lublina |
| Ort |
FWT: Freies Werkstatt Theater
Zugweg 10 50677 Köln Deutschland
Rollstuhl
Gehbehinderung
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Darum geht’s
Rhythmus reist, migriert und widersetzt sich. Er ist eine Schwingung, die den eigenen Herzschlag mit dem eines anderen synchronisieren kann. In der Performance „something shared“ von Anna Lublina wird Rhythmus zum Sinnbild der jüdischen Diaspora. Das Projekt greift weit zurück in die Vergangenheit gemeinsamer jüdisch-muslimischer Welten – Zeiten, die noch nicht durch moderne Grenzen, Nationalismen oder koloniale Spaltungen definiert waren. Basierend auf Archivrecherchen zu geteilten Klangtraditionen, wie der usbekischen Shashmaqam-Musik und talmudischen Gebeten, entsteht ein Raum, in dem Geschichte körperlich erfahrbar wird.
Darum musst du rein
Die Performance ist eine besondere Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen mit unterschiedlichen diasporischen Identitäten, darunter jüdischen und palästinensischen Perspektiven. Gemeinsam experimentieren sie mit Stepptanz und erweiterten Gesangstechniken, um eine Antwort auf eine Gegenwart zu finden, die oft von Gewalt und Trennung geprägt ist. Was können uns die Rhythmen der Vergangenheit heute lehren? „something shared“ lädt dazu ein, zuzuhören und zuzusehen, wie aus landwirtschaftlichen Praktiken und religiösen Gesängen eine neue, gemeinsame Sprache auf der Bühne entsteht. Ein Abend, der das Verbindende über das Trennende stellt.
Pssst!
Anna Lublina ist bekannt für ihre interdisziplinären Arbeiten, die Musik, Tanz und Geschichte verweben. In „something shared“ nutzt sie den Stepptanz nicht nur als Show-Element, sondern als perkussives Archiv, das die Wanderungsbewegungen von Kulturen hörbar macht. Eine tiefgründige Recherche, die zeigt, dass unsere Wurzeln oft enger miteinander verflochten sind, als wir glauben.
"somethign shared" wird realisiert vom FWT: Köln in Zusammenarbeit mit dem Sommerblut Kulturfestival und dem Orangerie Theater. Im Rahmen von Reframing Dance – Mittelzentrum Tanz & Performance Köln, einer Kooperation von Orangerie Theater und FWT: Köln.
Produktion realisiert im Rahmen des Ottilie Roederstein Stipendiums mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Gefördert von den Kulturämtern Frankfurt und Gießen sowie dem Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Entwicklung unterstützt von THE LAB am English Theatre Berlin sowie dem Ma’r’ayah Fellowship for Jewish and Muslim artists des Künstlerhaus Bethanien. Mittelzentrum Tanz & Performance Köln gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft.
Das FWT: Köln wird gefördert durch Kulturamt der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Mittelzentrum Tanz & Performance Köln gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft
Mitwirkende
| Konzept | Anna Lublina, Gry Tingskog, Samuel Hatchwell, Jasmina Al-Qaisi |
| Performance | Anna Lublina, Samuel Hatchwell (hoyah) |
| Dramaturgie | Gry Tingskog |
| Text | Jasmina Al-Qaisi |
| Bühnenbild & Kostüm | Julie Weitz, Laura Stellacci |
| Licht | Gry Tingskog |
| Outside eye | Romuald Krężel |
| Produktionsmanagement | Marit Buchmeier, Lisanne Grotz /xplusdrei Produktionsbüro |
| Tap Dance Support | Mariana Souza Prét |
| Vocal Support | Alex Piasente-Szymański |
Sponsoren und Förderer