Solidarität heißt verstehen

Informationen

Zeitraum Samstag, 23.5.2026
Eintritt Eintritt frei
Ort
Schauspiel Köln, Depot 3
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln

Darum geht’s

Theater soll für alle da sein. Teilhabe scheitert aber oft an der Sprache. In dieser Veranstaltung geht es darum, wie Leichte Sprache Türen öffnet: für Zuschauer*innen, die lange Texte, komplizierte Sätze oder abstrakte Begriffe schwer verstehen. Die Dolmetscherin und Übersetzerin für Leichte Sprache Anne Leichtfuß spricht mit ihren Gästen darüber, wie Theater zugänglicher werden kann, ohne künstlerische Komplexität zu verlieren. Gemeinsam fragen sie: Wie verändert sich ein Abend, wenn Verständlichkeit nicht die Ausnahme, sondern der Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit ist.

Viele Menschen verstehen lange Sätze oder schwere Wörter nicht. Leichte Sprache macht Texte klar und kurz. So können mehr Leute mitmachen. Anne Leichtfuß moderiert. Sie kennt sich mit Leichter Sprache super aus. Gäste sind Johanna Kappauf und Daniel Cremer. Sie reden darüber: Wie wird Theater für jeden offen? Wie bleibt es stark und spannend? Es geht um Teilhabe für alle – ohne Abstriche an der Kunst.

Darum musst du rein

Wer Theater macht oder liebt, bekommt hier ganz konkrete Einblicke, wie Barrieren im Kopf und im Spielplan abgebaut werden können. Moderatorin Anne Leichtfuß bringt ihre jahrelange Erfahrung aus Übersetzung, Live-Dolmetschen und der Zusammenarbeit mit Theatern ein – von Klassikern in Leichter Sprache bis zu zeitgenössischen Produktionen. Schauspielerin Johanna Kappauf und Autor/Performer Daniel Cremer berichten aus der künstlerischen Praxis: Wo hakt es, wo entstehen neue Formen, wenn man Verständlichkeit ernst nimmt und nicht nur „mitdenkt“? Das Gespräch ist Einladung und Herausforderung zugleich, Theater als gemeinsamen Raum neu zu denken – für Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen.

Pssst!

Anne Leichtfuß gilt als eine der wichtigsten Stimmen für Leichte Sprache im deutschsprachigen Raum und hat unter anderem für große Bühnen wie die Münchner Kammerspiele gearbeitet. Johanna Kappauf bringt Rollen in Leichter Sprache zum Leben – mit Tiefe und Kraft, ohne den Wert des Textes zu verlieren. Daniel Cremer schreibt und performt klar und direkt, verbindet Leichte Sprache mit politischer Performance. „Solidarität heißt verstehen“ richtet sich an Theatermacherinnen, Pädagoginnen, Aktivist*innen – und an alle, die glauben, dass Kunst erst dann wirklich politisch ist, wenn möglichst viele ihr folgen können.

Termine

Sa 23.5.2026 18 Uhr
Schauspiel Köln, Depot 3

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