Die Bewegung greifen II
Informationen
| Künstler:innen | Karl Werner, Maria Meyer |
Wohin noch gehen, wenn vermeintlich alle Wege beschritten wurden? Wie atmen, wenn das Individuum im Vakuum der Angst zu ersticken droht? Was fühlen, wenn die Leere unsere Seelen mit Echos füllt? Wie die Nacht entfachen, wenn kein Blick mehr Leidenschaft verspricht? Besser als Wörter vermögen diese Fragen wohl einzig Bilder zu beantworten. Die Momentaufnahmen des Kölner Theaterfotografen (Meyer Originals), Grafikers und Musiklabel-Inhabers (Meyer Records) Karl Werner Maria Meyer buchstabieren gleichermaßen kraftvoll wie fragil „B-E-W-E-G-U-N-G“. Im Zentrum steht nicht der Mensch, vielmehr ein Turm des Geistes, der auf das Augenlicht seiner Betrachter wartet. Keine Finsternis, die nicht leuchtet, kein Sonnenmeer, das nicht auch kühlt. Meyers Kompositionen besitzen eigene Naturgesetze – vor allem auf der Bühne, die vielleicht das realistischste Bildnis der Welt darstellt. Im Tanz der Geschöpfe wogt das Leben. Meyer folgt ihm, überliefert es, mit der stillen Spurenlese seiner Kamera. Die Vernissage wird gestaltet durch einen musikalischen Beitrag des Soul- und Jazzsängers Udo Schild sowie eine Einführung von Kai Kullen.