Empathic approach

Informationen

Künstler:innen Christi Knak Tschaikowskaja & Caroline Asal

Durch natürliche physikalische Kräfte entstehen drei kreatürliche Skulpturen aus dem Reinmaterial Haar. Auf weißen Wäschebergen installiert, muten sie an, als hätten sie ein Eigenleben, einen eigenen Charakter. Der erste Teil der Filmperformance  befasst sich mit der gegenwärtigen Gewalt gegen Frauen – symbolisiert durch die dunklen Haargestalten – und gelangt zu einer Art "lebendigen Denkmals". Die Performerinnen ragen aus den dunklen Strukturen, die das Frausein in der hegemonialen Weltordnung leider bisweilen noch begleiten, empor. Der klare Fokus der Filmperformance liegt auf den bebenden, vitalen Körpern der Tänzerinnen, die ihre Lebendigkeit und Authentizität zur Geltung bringen, und so auf der Diskrepanz zwischen misogynen Praktiken und der tatsächlichen inhärenten Stärke der Frau.