Ich war ein Mensch, der viel wusste und konnte und so weiter und jetzt bin ich etwas verteufelt, weil ich nicht mehr
Informationen
| Zeitraum | 27.-29.8.2021 |
| Künstler:innen | Helen Brecht |
Wie können wir ein gelebtes Leben in Worte fassen? Welche Bilder werden sich am Ende unseres Lebens eingeprägt haben? Was bleibt? Und wie kann Sprache vor dem Hintergrund der Endlichkeit und des Vergessens bestehen und verbinden?
Die Autor:innen Helen Brecht und Oleg Zhukov spinnen mit den Bewohner:innen des Seniorenheimes der Sozial Betriebe Köln und der Demenz-WG am Barbarossaplatz assoziative Dialoge. Gemeinsam erproben sie die Sprache als möglichen Zugang zu den vielfältigen Lebensgeschichten.
Für das Sommerblut Festival verdichten Brecht und Zhukov zusammen mit der Filmemacherin Ayla Pierrot Arendt die gesammelten Erzählungen zu einem mehrstimmigen Erinnerungsraum: Aus Lehm und Erde werden Erinnerungen geformt, Steine als die Pfade einer Lebensgeschichte gelegt, stückweise festgehaltene Augenblicke erscheinen und vergehen vor dem inneren Auge. Zugeschneit im finnischen Wald. Auf Schlittschuhen in der Luft. Als Zustand. Als Teil der Welt.