Informationen

Zeitraum 15.-17.5.2026
Ort
Alte Feuerwache | Halle
Melchiorstr. 3
50670 Köln
Rollstuhl Gehbehinderung

Darum geht’s

Was hält uns hoffnungsvoll, wenn Verunsicherung, Erschöpfung oder Ohnmacht den Alltag bestimmen? HOPE geht dieser Frage auf den Grund und zeigt Hoffnung nicht als naiven Optimismus, sondern als bewusste, oft leise Praxis von Frauen sowie weiblich gelesenen und sich weiblich identifizierende Personen.
Basis des Projekts sind Audio-Interviews mit Menschen im Alter von etwa 15 bis 100 Jahren. Aus ihren Erzählungen über Momente der Verbindung, Gesten des Widerstands und Beziehungen, die tragen, entsteht ein vielstimmiger Klangraum. Es geht um Handlungen, die Würde und Spielräume bewahren - gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verschiebungen und Verunsicherung.

Darum musst du rein

In HOPE werden diese persönlichen Geschichten von den Performerinnen physisch in Raum und Tanz übersetzt. Es entsteht eine begehbare „Hoffnungslandschaft“, in der Stimmen, Klang, Licht und Bewegung ineinandergreifen. Das Publikum ist eingeladen, sich frei zu bewegen und die Resonanzen im eigenen Körper wahrzunehmen.
Woraus schöpfen wir Kraft? Ist es die Nähe, die Solidarität, die Aufmerksamkeit füreinander oder die Entscheidung, sich trotz allem nicht zu verhärten? Die Performance macht Hoffnung als fragile, aber wirksame Kraft erlebbar: als Widerstand gegen die Abstumpfung und als Möglichkeit, handlungsfähig und verbunden zu bleiben – auch wenn es keine Garantie auf ein gutes Ende gibt.


Pssst!

Hinter dem Projekt steht die Choreografin MIRA (Julia Riera-Kresser), die dokumentarische Stimmen mit zeitgenössischer Tanzsprache verbindet. Ihre Inszenierung macht Hoffnung körperlich spürbar und zeigt, wie sie über Generationen hinweg entsteht und verbindet.

Einen Kooperation mit KunstBewegt e.V.

Termine

Fr 15.5.2026 20 Uhr
Alte Feuerwache | Halle
Sa 16.5.2026 20 Uhr
Alte Feuerwache | Halle
So 17.5.2026 18 Uhr
Alte Feuerwache | Halle

Mitwirkende

Künstlerische Leitung & Choreografie Julia Riera
Performerinnen Joy Kammin, Elisabeth Clarke, Luara Ferreira Sampaio
Soundkomposition Timm Roller
Film, Foto, Bühne & Soundkomposition Julia Franken
Dramaturgie & Bühne Odile Foehl
Licht Japser Diekamp

Sponsoren und Förderer