Natur
Sommerblut Kulturfestival 2021
KNOCK OUT
JVA Köln Ossendorf
KNOCK OUT ist ein Ort für Sehnsüchte und Träume, kanalisiert körperliches wie geistiges Auspowern. Und die Zuschauenden sind mittendrin, werden hineingezogen in die Gedanken und Gefühle einer abgeschlossenen Welt.
Der Moment der Inhaftierung gleicht einem “Knock Out”. Im Fallen in die Bewusstlosigkeit entschwindet die Wahrnehmung der Außenwelt. Die Trennung von Freund:innen, dem sozialen Umfeld und von der Familie ist nun Realität. Der Begriff “Knock Out” stammt aus dem Boxsport. Er leitet sich ab von dem englischen Verb to knock out (of time), wörtlich übersetzt: „jemanden (aus der Zeit) herausschlagen“.
Anthropozän_RELOADED
Multinationale Gruppenausstellung in Köln lebender und arbeitender Künstler inkl. virtueller Zuschaltung zweier Künstler aus Istanbul.
ROOTS!INTERAktion
Expert:innen des Alltags – Studierende, Arbeiter:innen, Akademiker:innen, Kulturschaffende – mit sogenanntem Migrationshintergrund haben in Interviews Einblicke in ihre Erfahrungen mit institutionellem Rassismus gegeben. In einer eindringlichen und feinfühligen Szenencollage, verwoben mit Elementen des Jazz und Hip Hop, zeigt Anas Ouriaghli mit ROOTS! die Wut und die Hoffnungen der Interviewten.
"Die Natur ist still - aber nicht immer."
Die aktuelle Ohrenkuss-Ausgabe hat das Thema Natur und beschäftigt sich mit Übernachtungen im Freien, Plastik in den Weltmeeren, Sonnenstrahlen und Babyigeln. Autor*innen des Magazins lesen Texte aus dem aktuellen Heft.
Verena Elisabeth Turin schreibt über Natur:
Zu der Natur gehört sehr vieles dazu.
Also ich würde auch verschiedene Vogelarten,
Tierarten Freiheit Berge Ruhe Kompost
Regenwürmer nehmen.
Ich war ein Mensch, der viel wusste und konnte und so weiter und jetzt bin ich etwas verteufelt, weil ich nicht mehr
Wie können wir ein gelebtes Leben in Worte fassen? Welche Bilder werden sich am Ende unseres Lebens eingeprägt haben? Was bleibt? Und wie kann Sprache vor dem Hintergrund der Endlichkeit und des Vergessens bestehen und verbinden?
Die Autor:innen Helen Brecht und Oleg Zhukov spinnen mit den Bewohner:innen des Seniorenheimes der Sozial Betriebe Köln und der Demenz-WG am Barbarossaplatz assoziative Dialoge. Gemeinsam erproben sie die Sprache als möglichen Zugang zu den vielfältigen Lebensgeschichten.
CircusDanceFestival: Female* circus
Die britische Performerin Laura Murphy ist eine Meisterin im Aufzeigen von Gegensätzen – leidenschaftlich, witzig und dabei kompromisslos führt sie in ihren Arbeiten der Gesellschaft vor, worüber dringend gesprochen werden muss: Den weiblichen* Körper.
Eine Winterreise
Ein inklusives, szenisches Konzert-Theater-Projekt mit Profis und Laien untersucht auf den Spuren von Schuberts „Winterreise“ und Thoreaus „Walden“ im Rahmen des Kölner Sommerblutfestivals 2021 die Aporien des Ichs.
27 Lightscapes
TanzFaktur
So sieht die Zukunft aus: Atemberaubender Tanz, mitreißende Musik und spektakuläre Licht- und Videoeffekte - jedes dieser Elemente ist schon für sich genommen ein guter Grund ins Theater zu gehen. In THE CORONA EFFECT verschmelzen diese drei Komponenten zu einer interaktiven Performance.
Urbane Oasen / Wildwuchs
Lockdown Frühling 2020 – Das Stadtbild war geprägt durch menschenleere Betonflächen und belebte Grünflächen. Gleichzeitig hat sich die Natur die Stadt zurückerobert. Wildtiere laufen über die Straßen und Pflanzen sprießen aus dem Boden.
Besser Sterben
Besser sterben - Eine Kaffeefahrt mit dem Tod ( Arbeitstitel “Verkauf mir das Lied vom Tod”) transformiert sich ins Digitale. Ein vorher per Post zugeschicktes Paket und ein Videostream aus Zuschauer:innenperspektive nimmt das Publikum mit auf eine virtuelle Busreise. Das Publikums-Paket enthält unter anderem ein selbst produziertes Magazin zum Projekt mit einem interaktiven Fragebogen, der Fragen zur persönlichen Beerdigung stellt und Möglichkeit bietet diese vorsorglich zu planen.
Samsa - Aus dem Leben eines Ungeziefers
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt…
Nachdem die Projektgruppe DRUGLAND für das Sommerblut-Festival 2019 die literarische Vorlage der Gebrüder Grimm „Das Mädchen ohne Hände“ bearbeitet hatte, bringt sie dieses Jahr eine Adaption von Kafkas berühmter Erzählung „Die Verwandlung“ als Dokumentarfilm auf die Leinwand.
Die Butterblumen des Guten
Alte Feuerwache | Bühne
Was wäre, wenn ich meine Feinde an eine fleischfressende Pflanze verfüttern könnte? Und wenn sie verfüttert sind, frisst dann die Pflanze mich, oder ich sie?
Was unterscheidet uns überhaupt von Pflanzen?. Wie entfremdet sind wir ihnen in einer Zeit, da wir sie mehr denn je brauchen? In einer Séance im Stil des späten 19. Jahrhunderts kehren die Performer*innen ihr Innerstes nach außen und stürzen sich mit Tanz und Gesang in ein Grenzgebiet der Genres, das unerwartete Erkenntnisse, in jedem Fall aber die große Show birgt – irgendwo zwischen Surrealismus, Dada und Musical.
OTHERHOOD
Mama, Mutti, Mutter– tausend Formen, eine überfrachtete Rolle. Von märchenhaft überhöht, psychologisch seziert, bis zur gesellschaftlichen Aufladung: Mutter ist jedem ein Begriff. Aber was passiert dahinter und was für Geschichten lassen sich von dem nicht Eltern sein wollen, dem nicht Eltern sein können, dem nicht Eltern sein dürfen erzählen?
InConstruction
Im partizipativen Theaterprojekt "Natur der Frau*" (AT) stehen ca. 20 Frauen* diverse aufklärerische Perspektiven zu den Themen der Natürlichkeit, Weiblichkeit und Normalität u.a. von Frauen* herausarbeiten. Sie werden in einer interaktiven Narrative Walk im Skulpturenpark Stammheim ästhetisch erfahrbar gemacht.
Unter Wasser lächeln
Das biografische Theater/Tanz-Projekt mit sogenannten Expert*innen ihrer Lebenswelt beschäftigt sich mit künstlerischen Mitteln mit dem Thema Depression.